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ZMP-Bericht zum ersten Halbjahr 2004: Weniger Beet und Balkon, mehr Sträuße

Die privaten Ausgaben für Blumen und Zierpflanzen schrumpften im ersten Halbjahr 2004 um rund vier Prozent. Darauf wies die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in ihrem Jahresbericht 2004/05 hin. Ursache ist in erster Linie der ungünstige Witterungsverlauf in den für den Umsatz mit Blumen und Pflanzen sehr wichtigen Monaten März und Mai. Vor allem das Segment der Beet- und Balkonpflanzen habe sich negativ entwickelt, nach dem sehr positiven Ergebnis 2003 sei nun wieder etwa das Niveau von 2002 erreicht worden. Auch bei den Baumschulen waren laut ZMP die Auswirkungen der schlechten Witterung im ersten Halbjahr 2004 zu spüren. Der Trend zum Ziergarten scheine jedoch nicht gebrochen zu sein. Für das Jahr 2005 bleibe die Hoffnung auf günstigeres Pflanzwetter und damit wieder steigende Umsätze.

Schnittblumen mussten, so heißt es weiter, seit Ende der 90er Jahre deutliche Einbußen hinnehmen. 2004 seien die Umsätze nicht mehr so stark rückläufig gewesen. Bezogen auf die Menge hatten sich sogar mehr Sträuße als 2003 verkaufen lassen.