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Gewächshausbranche: Große wachsen stark

Momentan planen 8,3 Prozent der niederländischen Pflanzenerzeuger im Unterglasanbau, ihren Betrieb zu erweitern. Im vergangenen Jahr waren es noch 8,8 Prozent. Gleichzeitig sinkt auch der Prozentsatz geplanter Betriebsaufgaben um geringfügige 0,4 Prozent auf 8,5 Prozent.

Diese Ergebnisse stammen aus dem Gewächshaus-Scanner von AgriDirect – einem Spezialisten im Dialogmarketing und für die Marktforschung in Landwirtschaft und Gartenbau. In den Monaten September und Oktober 2012 hatte das Unternehmen in den Niederlanden eine telefonische Befragung von rund 2.300 gartenbaulichen Unternehmen mit Gewächshausflächen durchgeführt und Fragen zu den Zukunfts- und Investitionsplänen der Gärtner gestellt.

Bei den größeren Gewächshaus-Unternehmen ab zwei Hektar Fläche liegen die Wachstumspläne um ein Fünffaches höher als die Anzahl geplanter Betriebsaufgaben. 13,7 Prozent sagten aus, kurzfristig ihre Aktivitäten ausbauen zu wollen. Dem gegenüber stehen 2,7 Prozent der Unternehmen, die den Betrieb abbauen oder einstellen wollen. Im Jahr 2011 lag der geplante Wachstumsprozentsatz gegenüber dem anvisierten Firmenabbau/Einstellungsvorhaben noch 3,5-mal so hoch.

Hauptsächlich Erzeuger von Jungpflanzen, einjährigen Garten- und Beetpflanzen und Schnittblumen zeigten im Vergleich zum Durchschnitt eine erhöhte Tendenz, den Betrieb einstellen zu wollen. Mit 11,3 Prozent liegt die Gruppe der Jungpflanzen-Erzeuger dabei weit vorne. Gleichzeitig ist es aber auch diese Gruppe, die mit 10,8 Prozent besonders ausgeprägte Wachstumspläne formuliert – und das überdurchschnittlich hoch. (ad)