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Neue Zierpflanzen-Verkaufskonzepte für Gartencenter

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Unter dem Namen Brands of Plants haben sich Topfpflanzen-Züchter und Pflanzenmarken aus den Niederlanden zusammengeschlossen. Ziel der Kooperation ist es, noch besser auf die Bedürfnisse von Gartencentern einzugehen und gleichzeitig durch geschickte Inszenierung auf der Fläche den Abverkauf zu steigern.

Präsentation von Air So Pure im Gartencenter. Foto: Brands of Plants

Gartencenter verschenken oft wertvolle Umsätze

„Eine Verkaufsfläche, die dem Kunden Orientierung bietet, erhöht die Drehzahlen“, erklärt Ruud Olsthoorn, Brands of Plants Vertriebschef. „Die Brands of Plants-Produzenten bieten das ganze Jahr über fantastische Produkte an. Doch in der Realität verschenken die Gartencenter wertvolle Umsätze, weil sie nicht immer die Möglichkeit haben, ihre Warenpräsentation optimal zu ergänzen und zu pflegen. Von Seiten der Produzenten ist individuelle Beratung erforderlich, um die Konzepte in der gewünschten Weise auf der Fläche zu positionieren. Durch Kooperation zwischen Handel und Produzenten kann dieser Bedarf effektiv und effizient gedeckt werden.“

Alle Brands of Plants-Konzepte sind bereits am POS etabliert: „Wir pflegen die jeweilige Marke. Jede verfügt über einen hohen Bekanntheitsgrad sowie eine klare Definition und Positionierung auf der Fläche“, so Ruud Olsthoorn. Der Branchenprofi erklärt weiter: „Dies bietet dem Kunden wie auch den Mitarbeitern Orientierung. Die Produkte sind gut erkennbar und lassen sich schnell und einfach einlagern.“

Brands of Plants unterstützt Gartencenter bei Auswahl und Einsatz von Pflanzkonzepten

Brands of Plants – Mitglieder der Initiative sind die Marken Air So Pure, Opti-flor, Smit Kwekerijen/Eden Collection, Stolk Brothers, Addenda und Miniplanten.nl – berät und unterstützt die Gartencenter bei der Auswahl und dem richtigen Einsatz der verfügbaren Pflanzkonzepte. „In den Niederlanden gibt es viele Produzenten, aber wir bei Brands of Plants wollen mit den Gartencentern eine Win-win-Situation schaffen, die den Kunden auf der Fläche optimal anspricht. Dabei betonen wir stets den Mehrwert der Produkte, für den der Kunde sich interessiert, und diesen kommunizieren wir wie zum Beispiel mit Qualität, einer Blüte von 100 Tagen, gesteigerter Konzentration oder besserem Schlaf.“

Neben einem guten Storytelling über das Produkt kommt es nach Angaben von Olsthoorn aber vor allem auf den Dialog zwischen den Handelspartnern an: „So bündeln wir das Know-how und die Expertise von beiden Seiten und erzielen damit sehr hohe Synergieeffekte, die es ermöglichen, noch optimaler und effizienter zu arbeiten“, sagt Olsthoorn.

Optimale Präsentation beim Aufbau der Tische

Beim Aufbau der Tische wird großer Wert auf eine optimale Präsentation gelegt: „Wir wissen, dass sich der Kunde auf einer großen Fläche zunächst oben orientiert. Daher werden entsprechende Banner mit emotionalen Bildern von der Decke gehängt, um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen. Innerhalb von nur 1,8 Sekunden entscheidet sich ein Kunde dafür oder dagegen, ob er nähertritt. Erst dann kann man mit weiteren Informationen wie Texten arbeiten, um den Kunden entsprechend abzuholen“, weiß Olsthoorn.

Auf Produktebene geht es dann darum, dass zum Beispiel bei Opti-Flor das pflegeleichte Aqua-Reservoir hervorgehoben wird oder bei Air so Pure, indem die Soft-Skills der Pflanze wie „luftreinigend, konzentrationssteigernd“ betont werden. „Dazu kommt, dass sich der Fachhandel mit dieser Art der Präsentation und Kommunikation einen Vorteil gegenüber dem LEH sichert, der ebenfalls Lebendes Grün anbietet“, bekräftigt Olsthoorn. „Die Gartencenter müssen jedoch nicht ausschließlich den Category-Captain wie Opti-Flor kaufen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit einem ansprechenden Aufbau der Category auch der Absatz der Neben- und Zusatzprodukte steigt.“

► Mehr über die Kooperation Brands of Plants lesen Sie in der TASPO 22/2020.

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