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Neuer Aktivierungs-Erlass entschärft: Dauerwege bleiben unbelastet

Abwenden ließ sich nach Aussagen des BdB-Präsidenten Karl-Heinz Plum auf der Sommertagung des Bundes deutscher Baumschulen drohendes Ungemach beim Thema Aktivierung von Heckenpflanzen und Wegeflächen. Plum: "Wäre der Erlass wie geplant in Kraft getreten, hätte dies verheerende Folgen für unsere Betriebe gehabt."

Nun sei Dank des Einsatzes der BdB-Geschäftsstelle das Vorhaben so gestaltet worden, dass die Betriebe nicht zusätzlich belastet werden.

Laut Plum gibt es im Bundesfinanzministerium Pläne, den bisher geltenden Aktivierungserlass ab dem Jahr 2007 durchgreifend neu zu fassen. Dabei habe es im Ministerium zunächst die Vorstellung gegeben, die Hektar- und Pflanzenwertansätze für Heckenpflanzen völlig neu anzusetzen und die Dauerwege weitgehend in die Aktivierung einzubeziehen. Nach geltendem Recht sind Dauerwege nicht zu aktivieren, erinnerte Plum.

Inzwischen sei es dem Berufsstand wie erwähnt aber gelungen, das Bundesfinanzministerium von diesen Plänen, die auch von der Mehrheit der Bundesländer getragen worden seien, abzubringen. Das Bundesfinanzministerium wolle nun dafür sorgen, dass der bisherige Aktivierungserlass in seiner Grundstruktur auch im Folgeerlass erhalten bleibt. Lediglich zu den Dauerwegen soll in der Definition deutlicher aufgeführt werden, dass es sich dabei um Wege handelt, die auf Dauer angelegt sind und insoweit auch als solche in der innerbetrieblichen Dokumentation auftauchen.