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Neuer EU-Fonds: schnellere Hilfe bei Naturkatastrophen

EU-Hilfen für Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten, die von Überschwemmungen oder anderen Naturkatastrophen betroffen sind, werden bald schneller und unbürokratischer ausgezahlt, meldet die EU-Kommission. Dies ermögliche die Reform des Europäischen Solidaritätsfonds (EUSF). 

Diese sei mit dem Rat der EU bereits informell vereinbart und vom Parlament am 16. April verabschiedet worden. Sie werde erstmals auch Vorschusszahlungen ermöglichen und die Antragsfrist für die Hilfen von zehn auf zwölf Wochen erweitern.

Der EUSF konzentriert sich auf Naturkatastrophen, deren Schäden drei Milliarden Euro oder 0,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des betroffenen Landes übersteigen. Hilfe gibt es auch für „regionale“ Katastrophen. Kriterium ist dann ein einheitlicher Schadensschwellenwert von 1,5 Prozent des regionalen Bruttoinlandsproduktes. (ts)