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Neuer Sprinter in vielen Varianten

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Kastenwagen, Pritschenwagen, Fahrgestell, Bus oder Triebkopf als Basis für Aufbauten, drei verschiedene Antriebskonzepte, unterschiedliche Längen, Höhen und Tonnagen: Mit mehr als 1.700 verschiedenen Varianten ist der neue Sprinter laut Mercedes-Benz jeder Transportanforderung gewachsen.

Seit Anfang Juni im Handel: der neue Mercedes-Benz Sprinter. Foto: Mercedes-Benz

Sprinter erstmals mit Frontantrieb erhältlich

Erstmals gibt es den Transporter jetzt auch mit Frontantrieb. Im Vergleich zum Heckantrieb hat sich das Ladevolumen des neuen Sprinters, der seit rund einem Monat bei den Mercedes-Benz Nutzfahrzeugzentren und Partnern bereitsteht, um 0,5 Kubikmeter erweitert. Die Nutzlast steigt nach Herstellerangaben um 50 Kilogramm, und die Ladekante fällt 80 Millimeter niedriger aus.

Die dritte Generation des Sprinter definiert laut Mercedes-Benz in allen Teildisziplinen die Spitzenklasse der Large-Vans. Die klassischen Stärken des Segmentbegründers wurden demnach noch besser gemacht und durch intelligente Produkte und Dienstleistungen ergänzt. Damit positioniert sich der neue Sprinter als voll vernetzte Gesamtsystemlösung, betont der Autobauer.

Gesamtsystemlösung für verschiedene Einsatzzwecke

Das Fahrzeug kommt mit vielen Ausstattungsdetails und Bedienkonzepten auf den Markt, die das Segment auf ein neues Niveau heben sollen. „Zu den herausragenden Neuerungen zählen unter anderem die neuen Multimediasysteme MBUX (Mercedes-Benz User Experience), das Bedien- und Anzeigenkonzept im Cockpit sowie ergonomisch geformte Sitze und moderne Assistenzsysteme, die teilweise aus dem Pkw-Bereich übernommen wurden und erstmals den Weg in einen Mercedes-Benz Transporter gefunden haben“, informiert Jochen Dimter, Geschäftsleiter Transporter und Vans im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland.

Auch im Bereich der Digitalisierung und Konnektivität werden Dimter zufolge neue Maßstäbe gesetzt. Auf Basis der ebenfalls im Juni gestarteten digitalen Dienste von Mercedes Pro connect verbindet der neue Sprinter demnach verschiedene Technologien und digitale Dienste zu einer Gesamtsystemlösung für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Mercedes-Benz investiert in Sprinter-Werke

In Vorbereitung auf die neue Sprinter-Generation habe Mercedes-Benz Vans signifikante Investitionen in sein weltweites Produktionsnetzwerk getätigt. Allein in das Leitwerk der weltweiten Sprinter-Produktion in Düsseldorf sowie in das Sprinter-Werk im brandenburgischen Ludwigsfelde flossen laut Dimter insgesamt 450 Millionen Euro. Anfang März feierten die Werke den Bandablauf des ersten in Serie gefertigten neuen Sprinters.

Zum Produktionsstart hat Mercedes-Benz Vans neue, vernetzte Fertigungstechnologien in den Serieneinsatz gebracht. Hintergrund seien steigende Anforderungen an die Produktion im Hinblick auf Flexibilität und Effizienz, insbesondere durch die höhere Variantenvielfalt des neuen Sprinters.

Ein Beispiel für den Standort Düsseldorf ist die sogenannte „papierlose Fabrik“, bei der hochmoderne digitale Kommunikation – unter anderem per Touchscreen – in der Produktion zum Einsatz kommt. Das Werk in Ludwigsfelde setze unter anderem auf die RFID-Technologie (radiofrequency identification), mit der Teile automatisch und kontaktlos per Funk lokalisiert und identifiziert werden.