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Neuer Urnengarten in Oberbayern

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Im oberbayerischen Geretsried arbeiten Friedhofsgärtner und Steinmetze Hand in Hand. Sie haben eine gärtnergepflegte Ruhegemeinschaft auf dem Waldfriedhof geschaffen, die nun feierlich eröffnet wurde.

Bürgermeister Michael Müller (M.) beim Rundgang mit den Verantwortlichen (vlnr: Johann Hirschberger, Josef Holzer jun., Marion Hirschberger, Josef Holzer sen.). Foto: TBF

Gärtnergepflegte Ruhestätte statt Friedwald

Bereits vor vier Jahren hatten die Diskussionen um eine neue Ruhestätte begonnen. Zuerst sollte ein Friedwald entstehen. Josef Holzer, Friedhofsgärtnermeister und Vorsitzender des Bezirks Oberbayern im Bayerischen Gärtnerei-Verband, brachte daraufhin die Idee einer gärtnergepflegten Ruhegemeinschaft ins Spiel.

Im Zuge der Kommunalwahl 2014 wurde das Projekt nochmals vertagt. Nun allerdings haben die Gärtnerei Holzer, der Steinmetzbetrieb Hirschberger und die Stadt Geretsried das Projekt erfolgreich fertiggestellt. Das Herzstück der Ruhegemeinschaft bildet eine Stele, die von 18 Urnengräbern umgeben wird.

Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner verwaltet Beiträge


Das gesamte Grabfeld wurde durch den Steinmetzbetrieb und die Gärtnerei in Vorleistung angelegt, die Stadt Geretsried übernahm den Wegebau. Die Grabpflegeverträge werden durch die Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner verwaltet, die vereinbarten Beträge jährlich an die Gärtner ausgezahlt und die Ausführung der Arbeiten im Kundenauftrag kontrolliert und dokumentiert.