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Neues Alpenveilchen aus dem Labor: deutsch-schweizerisches Netzwerk

Zwei deutsche und eine Schweizer Firma arbeiten in einer neuen „Interessengemeinschaft Odorella“ (IGO) zusammen, um ein in Kühnhausen gezüchtetes Freiland-Alpenveilchen als interessantes Produkt am Markt zu platzieren. Hortiplus aus Pfäffikon und der Verband Schweizer Gärtnermeister stellten die neue Arthybride Cyclamen perpuris ‘Odorella’ auf der Fachmesse Öga heraus. Die Züchtung aus dem Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren-Erfurt in Kühnhausen wird als Markenprodukt gestaltet. Neben Hortiplus sind die Firmen Steva (Rhede) für die In-vitro-Vermehrung und Wilkes (Isselburg) als Jungpflanzenproduzent beteiligt. Wie es heißt, sind die Odorella-Cyclamen derzeit im Praxistest bei etwa 20 interessierten Anbauern. Potentielle Endverkäufer würden mit Musterpflanzen bedient. Ab Ende 2004 oder Anfang 2005 starte eine PR-Kampagne, mit der die neue Pflanze dann in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz offiziell auf den Markt eingeführt wird.