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Neues auf der Demopark: Die Akkus kommen

Die neuen Lithium-Ionen-Akkus machen es möglich, auch leistungsstarke Maschinen und Geräte zu betreiben und so in Sachen Umwelt und Lärmreduzierung zu punkten.

Pellenc

Das französische Unternehmen Pellenc (F-Pertuis cedex)aus dem Weinbau beispielsweise nimmt für sich in Anspruch, besonders lange Arbeitszeiten seiner Akkus gewährleisten zu können: Ein akkugetriebener Hochentaster soll mit dem auf dem Rücken zu tragenden 6,2 Kilogramm schweren größten Akku zum Beispiel einen ganzen Tag lang betrieben werden können Kapazität 17,6 Ah, Nennleistung: 844 Wh). Von der Motorsense über die Astschere bis hin zu Heckenschere und sogar Motorsäge reicht das Sortiment, das im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommt. Vorgenommen hat sich Alexander Hertweck, der in Deutschland in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Vertriebsnetzes begonnen hat, Ende 2009 ein deutschlandweites Fachhändlernetz anbieten zu können. Kontakt: E-Mail: a.hertweck@pellenc.com, Handy: 0176-20 576 867.

Dolmar

Auch Dolmar (Hamburg) setzt auf Lithium-Ionen- Akkus und betreibt damit die neue Motorsäge AS-1812. Der Akku steckt dabei im Gerät und kann schnell durch einen Ersatzakku zum Weiterarbeiten gewechselt werden (Kapazität: 3,0 Ah). Geladen ist der Akku dann innerhalb von 22 Minuten. Kontakt: Dolmar GmbH, Jenfelder Str. 38, 22045 Hamburg, Tel.: 040- 669 86 -0, www.dolmar.com

Stihl

Seine Profi-Heckenschere HSA 85 hat Stihl ebenfalls mit Lithium-Ionen-Akkus bestückt und verspricht 30 bis 45 Minuten Laufzeit mit einem Akkupaket, das anschließend ausgetauscht werden kann (Kapazität: 2,2 Ah, Leistung: 80 Wh). Kontakt: www.stihl.de

Actioneco

Es der weltweit erste vollelektrische Akku-Mäher auf Lithium-Ionen-Basis sein, den der finnische Hersteller Actioneco (F-Lahti)auf der Demopark vorstellt. Den Mäher gibt es vierrädrig für die Fairways mit fünf oder sieben Spindelmähwerken und dreirädrig als Greensmäher. Elektrisch lässt sich die Schnitthöhe einstellen. Acht Stunden sollen die Akkus die Mäher arbeiten lassen können.

Hufgard

Besanden ohne nachbearbeiten zu müssen. Das verspricht Hufgard Technik (Hösbach-Rottenberg) von seinem neu konzipierten Streuwerk. Sogenannte "Ausräumer" unter den beiden Streutellern fangen den normalerweise zwischen den Tellern hindurch rieselnde Sand auf und führen ihn wieder dem Streuvorgang zu. Dadurch muss nach dem Abstreuen nicht mit der Netzschlepper die Fahrspur nachgearbeitet werden. Neu auch eine Segmentverteiler für zentimetergenaue Besandungsdicken in verschiedenen Arbeitsbreiten und punktgenaues Verfüllen von Fahrspuren. Kontakt: Hufgard Technik, Antoniusstr. 2-4, 63768 Hösbach-Rottenburg, Tel.: 06024/6739-0, www.hufgard.de

Rauch

30 bis 40 Prozent weniger Streugut sollen die beiden neuen Winterstreuer von Rauch (Sinzheim) verbrauchen. Möglich macht dies eine spezielle Schieberform, die den Einfluss von wechselnden Fahrgeschwindigkeiten und unterschiedlicher Arbeitsbreiten auf die Streumenge beseitigt. Üblicherweise kommt außen im Streubild weniger Streugut an als unmittelbar hinter dem Schlepper und Streuer. Deshalb muss mehr Material ausgebracht werden, um außen eine ausreichende Abdeckung des Bodens mit Splitt zu erreichen. Das Streubild des Axeo erreicht eine bessere Querverteilung und spart damit Streugut. Die beiden Streuer Axeo 2.1 (250 Liter Fassungsvermögen) und Axeo 6.1 (560 Liter Fassungsvermögen) brachten Rauch die Auszeichnung mit der Silbermedaille der Demopark 2009 ein.

Kontakt: Jan Weers, Tel.: 07221-9852-30, E-Mail: jweers@rauch.de, www.rauch.de

Eliet

Seinen Kantenstecher hat das Unternehmen Eliet (B-Otegem) zum mulitfunktionalen Grabenausheber umkonstruiert. Nun lassen sich Gräben ausheben und im gleichen Arbeitsgang Kabel oder Bewässerungsleitungen verlegen. Verschiedene Messer und die im Winkel einstellbare Lenkung machen es möglich, mit dem Gerät auch den Rundungen eines Golfbunkers zu folgen oder organisch geformte Grünstreifen in der Stadt sauber zu halten. Für den Konsumer zeigt Eliet den neuen Gartenhäcksler "Neo" aus Verbundkunststoff, der durch seine Herstellung in Spritzgusstechnik weichere und damit ästhetischere äußere Formen zulässt, als Gehäuse aus Metall. Der besondere Clou: eine durchsichtige Scheibe ermöglicht den direkten Blick in die Häckselkammer. Kontakt: Gabriele Liebl, Tel.: 01805-999373, E-Mail: gabriele.liebl@eliet.de, www.eliet.de

Schliesing

Generalüberholt hat Schliesing (Kempen) seinen meistverkauften Mittelklasse-Häcksler 220MX. Er heißt nun 235MX, wurde optisch verändert und wartungsfreundlicher gestaltet. Der jetzt 35 PS starke Motor ist leistungsstärker als die vorherige Variante und schafft nun statt 16 Zentimeter starken Ästen auch solche bis zu 18 Zentimeter. Kontakt: Ralf Lueg, St. Huberter Str. 103, 47906 Kempen, Tel.: 02152-914034, E-Mail: r.lueg@schliesing.com, www.schliesing.com

Müthing

Das Interesse an Mulchgeräten wächst weiter, ist Müthing (Soest) überzeugt und bietet deshalb weitere Anbau-Adaptionen seiner Schlegelmulchgeräte für verschiedene Trägerfahrzeuge, beispielsweise auch Aufsitzrasenmäher, an. Vorteil der Mulcher gegenüber den Sichelmähern: Sie sind in der Lage bis zu 40 Zentimeter hohes Gras zu bewältigen. Nachdem eine Untersuchung der Uni Wien nun widerlegt hat, dass Mulchen die Moosbildung forciert, sieht Verkaufsdirektor Stefan Schröder weiteres Potenzial bei den Mulchern. Die bewährte selbstreinigende Stützwalze mit der Gegenschlagleiste finde sich in allen Mulchgeräten wieder und sorge dafür, dass sich keine Grasreste ansammeln können. Solche Placken können sich lösen und auf der gemulchten Fläche als Haufen liegenbleiben, was den Zersetzungsprozess verlangsame und deshalb nicht wünschenswert sei. Kontakt: Stefan Schröder, Am Silberg 23, 59494 Soest, Tel.: 02921-9651-0, E-Mail: s.schroeder@muething.com

John Deere

Neben diversen Verbesserungen und neuen Kompakttraktoren kommt John Deere (Mannheim) mit einer Lösung für den automatischen Zwischenachsanbau zu Demopark. Normalerweise bereitet der Einbau eines Zwischenachs-Mähwerkes viel Mühe und ist umständlich. Nun hat John Deere das System "Autoconnect" entwickelt mit dem selbst das Anschließen der Zapfwelle automatisch erfolgt. Kontakt: John-Deere-Str. 70, 68163 Mannheim, www.johndeere.de

Massey Ferguson

Eine Ausstattung wie die "Großen" hat der Traktorenhersteller Massey Ferguson seiner neuen Kompakttraktoren- Baureihe MF 1500 angedeihen lassen. Speziell für den Landschafts-, Gartenbau sowie Kommunalunternehmen bieten die sieben Grundmodelle 19,5 bis 46 PS, sind wahlweise mit mechanischem Schaltgetriebe oder mechanischem Wendegetrieb mit vier Lastschaltstufen ausgestattet oder mit hydrostatischem Antrieb. Diese Maschinen sind universell einsetzbar, von der Grünlandpflege bis zum Winterdienst. Kontakt: AGCO Vertriebs GmbH, Micheletalweg 4, 87616 Marktoberdorf, Tel.: 08342-778605, E-Mail: floriantschirschnitz@de.agcocorp.com, www.masseyferguson.com

Ullrich Maschinen GmbH

Eine neue Kompakttraktoren-Marke zeigt Ullrich Maschinen GmbH (Langenzenn) mit dem LS Tractor. LS steht für Leading Solution und ist der Name der Industriesparte des koreanischen Mutterkonzerns LG International. Ulrich Maschinen GmbH vertritt die Marke in Deutschland und Österreich. Die Rio-Serie ist im oberen PS-Segment angesiedelt mit drei Modellen mit 28, 39 und 47 PS. Weitere Hydrostatmodelle mit 15 bis 25 PS sollen folgen. Die Motoren kommen von Mitsubishi und sind wassergekühlte Vierzylinder. Kontakt: Mühlsteig 2, 90579 Langenzenn, Tel.: 07362-9569-400, E-Mail: info@ullrich-maschinen.de, www.ullrich-maschinen.de

Fendt

Mit dem 200 Vario V/F/P bringt Fendt (AGCO Martoberdorf) den ersten und einzigen stufenlosen Spezialtraktor mit Vario-Getriebe auf den Markt. Der schmale und wendige Kompakttraktor mit einer Leistung von 70 bis 110 PS zeigt vor allem im Winterdienst und bei der Gründlandpflege sein Können. Die 200 Vario-Baureihe umfasst drei Versionen mit insgesamt 13 Modellen. Die schmalste Version, der 200 Vario V, mit einer Außenbreite ab 107 cm eignet sich optimal für Arbeiten auf Gehwegen und in Parkanlagen. In der neuen Baureihe 200 Vario ist ein neu entwickelter, wassergekühlter 3-Zylinder Motor von AGCO Sisu Power verbaut. Dieser wurde gemeinsam mit den Ingenieuren aus dem Hause Fendt ganz speziell für den neuen 200 Vario entwickelt. Bei der Entwicklung des 200 Vario standen die Ingenieure aus dem Hause Fendt vor einer großen Herausforderung: Die Vario-Technologie der Großtraktoren auf kleinstem Raum unterzubringen. Das neue entwickelte Vario-Getriebe ML 70 wurde speziell an die geringe Baugröße und die Besonderheiten der Spezialtraktoren angepasst. Die Maximalgeschwindigkeit wird bereits bei Kraftstoff sparenden 1.750 Umdrehungen pro Minute erreicht. Durch den Entfall der Leistungslücken sowie die Möglichkeit, die Geschwindigkeit unabhängig von der Motordrehzahl bei jeder Arbeit anzupassen, kann die Flächenleistung um bis zu zehn Prozent gesteigert werden. Zusammen mit dem hohen Wirkungsgrad des Vario-Getriebes wird eine deutliche Minimierung des Kraftstoffverbrauches erreicht, verspricht der Hersteller. Durch die besondere Konstruktion des Vario-Getriebes ist es gelungen, einen ebenen Kabinenboden zu realisieren. Die Getriebekomponenten ragen teilweise in das Hinterachsgehäuse und sorgen so für den nötigen Freiraum. Fendt bietet dadurch mit dem neuen 200 Vario den ersten Spezialtraktor mit einer ebenen Plattform - Im Fußraum gibt es keine störenden Bedienelemente. Kontakt: AGCO, Johann-Georg-Fendt-Str. 4, 87616 Marktoberdorf, www.agcocorp.com