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Neues Kolumbarium in Rostock in Pyramidenform

Ein breiter, gepflegter Weg führt von der Trauerhalle des Neuen Friedhofs in Rostock zu der zwölf Meter hohen abgestumpften Pyramide, die wie aus dem Boden gewachsen scheint. Es ist das erste Kolumbarium in Mecklenburg-Vorpommern, schlicht, ästhetisch, beeindruckend. Die Betonfertigteile sind dezent mit anthrazitfarbigen Steinplatten unterschiedlicher Maße verkleidet. Alle vier Seiten haben große Glastüren, zu denen die Nutzer Schlüssel erhalten. Besucht werden kann das Haus von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr. In den Nachtstunden ist das Kolumbarium alarmgesichert.

Schmale Lichtschächte beginnen über den Türen und ziehen sich hoch bis hoch zur gläsernen Decke. Die Architektin, Barbara Hass, sieht die Pyramidenform als die Verbindung von Tradition und Moderne. Im Innenraum können sich die Besucher auf ein Bank-Viereck setzen, in dessen Zentrum sich Blumen ablegen lassen. Die übermannshohen dunkelrotbraunen Regale an den Innenwänden bieten Platz für 192 Urnen.