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Neues Modell: beispielhafte Zusammenarbeit im Norden

Ende März unterzeichneten Klaus Heller, Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, und Andreas Lohff, Präsident des Gartenbauverbandes Nord (GVN) im Gartenbauzentrum Schleswig-Holstein, in Ellerhoop einen Dienstleistungsvertrag, der die engere Zusammenarbeit der beiden Organisationen zum Wohle der Mitgliedsbetriebe regelt.

Die Kammer Schleswig-Holstein könne so ihr breites fachliches Know-how in die Arbeit mit den Betrieben der Fachgruppe Einzelhandel und Dienstleistung einbringen und der Gartenbauverband Nord, dessen Geschäftsstelle seit einigen Monaten personell verkleinert wurde, wiederum sich stärker auf seine verbandlichen Kernaufgaben konzentrieren.

In der Fachgruppe „Einzelhandel und Dienstleistung“ des GVN, die die Landwirtschaftskammer zukünftig betreuen wird, sind die Einzelhandelsgärtnereien der Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zusammengeschlossen.

Die Zusammenarbeit findet dabei auf einer rein fachlichen Ebene statt und umfasst die Betreuung der Vorstandssitzungen und der Jahreshauptversammlung der Fachgruppe. Die verbandlichen Kernaufgaben der politischen Interessenvertretung sowie der einzelbetrieblichen Mitgliederbetreuung und -beratung sind von der Zusammenarbeit nicht berührt.

Dieser Vertrag für die Fachgruppe „Einzelhandel und Dienstleistung“ gilt als beispielhaft. Eine Ausweitung der Kammer-Betreuung auf die anderen drei GNV-Fachgruppen „Zierpflanzen Produktion“, „Friedhofsgärtner“ sowie „Gemüsebau“ wäre ebenso denkbar wie eine Übernahme des Modells durch die Kammern der anderen norddeutschen Bundesländer Hamburg und Niedersachsen. (ts)