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Neun große Atriumgärten unter Glas im Bürogebäude Lufthansa Aviation Center in Frankfurt

Wer im Auto oder Zug auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen bei Nacht unterwegs ist, den beeindrucken sicher die gewaltigen, hell erleuchteten Innenhöfe mit ihren Pflanzensilhouetten. Hinter Glas, sechs Stockwerke hoch imponieren sie im Verwaltungsgebäude Lufthansa Aviation Center in Frankfurt. Direkt an der Autobahn gelegen, unter einem Paraglider-ähnlichem Dach, befinden sich neun Gärten und zehn Bürofinger. Das Konzept ist geprägt durch die Lage, auch von Lärm und Verkehr umgeben. Es sollte hier eine kommunikative, gesunde, interessante Arbeitsatmosphäre entstehen, mit allem, was man fürs Arbeiten und Wohlfühlen während des Tages braucht. Die Hülle aus 55.000 Quadratmetern Glasfläche bietet 1.800 Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Meetingpoints und über sechs Stockwerke die neun verschiedenen Gärten. Sie sind die Lunge des Gebäudes, durch sie kann es atmen. Jeder Mitarbeiter kann also sein Fenster öffnen und erhält normale Luftqualität. Außerdem wirken die Atrien mit den Gärten ausgleichend auf zu viel Wärme oder zu viel Kälte. Sie bieten die Ruhe gegenüber dem Verkehrslärm von außen. Gleichzeitig symbolisieren sie die Vegetation der Erde und stehen damit auch für die Weltoffenheit des Konzerns, so beschreibt er es selbst.

Die neun Themengärten sind jeweils 300 bis 400 Quadratmeter groß, zwischen 22 und 35 Meter hoch, erklärte Karl-Heinz Janietz von dem ausführenden Unternehmen Jakob Leonards Söhne in Wuppertal. Seine Erfahrungen beschreibt er in der TASPO 51/52.