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Niederrhein: Teils große Schäden durch Starkregen entstanden

Auch Anfang Juni setzen sich die witterungsbedingten Schadensmeldungen bei der Gartenbau-Versicherung (Wiesbaden) fort.

So gingen in der ersten Juni-Woche am nördlichen Niederrhein teils heftige Regengüsse nieder, die lokal schwere Schäden in Gartenbaubetrieben verursachten. Nach derzeitiger Einschätzung der Gartenbau-Versicherung dürften sich die Schäden auf mindestens eine halbe Million Euro belaufen.

Betroffen waren insbesondere Betriebe rund um Walbeck (Raum Geldern). Hier hatte es bereits am Montag, dem 2. Juni, mit bis zu 45 Millimetern ergiebig geregnet. Die gesättigten Böden waren daraufhin noch einmal am Donnerstag, dem 5. Juni, einem weiteren heftigen Regenguss ausgesetzt. Dabei fielen zwischen 19 und 19.30 Uhr bis zu 80 Millimeter Regen. Insgesamt wurden der Gartenbau-Versicherung bislang 20 Schäden gemeldet. Diese stammten vorwiegend vom Starkregen am Donnerstag und betreffen überwiegend Freilandkulturen. Am stärksten betroffen waren den Angaben zufolge fünf im Kerngebiet der Regenfront gelegene Betriebe. Hier stand jeweils die gesamte Betriebsfläche, also Freiland- als auch Unterglasflächen, unter Wasser. Die größten Schäden wurden dabei in Folge von zusammenfließendem Wasser verursacht und weniger durch reine Überschwemmung. Auf den gesättigten Böden bildeten sich Wasserläufe, die vor allem bei Flächen mit leichter Neigung zu großen Was- serströmen zusammenflossen. Teilwei-se hatten sich diese bereits zuvor auf benachbarten landwirtschaftlich genutzten Flächen gebildet und durchströmten dann die gärtnerischen Kulturflächen.