Niedersachsen: höhere Spargelernte

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Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass 2017 bundesweit 127.800 Tonnen Spargel geerntet wurden. Foto: Mirko Graul / Fotolia

In Niedersachsen haben die Produzenten 2017 beinahe 15 Prozent mehr Spargel gestochen als noch im Vorjahr. Insgesamt beläuft sich die Ernte auf über 30.000 Tonnen.

Spargel: stetiger Ausbau der Anbaufläche

Das Landesamt für Statistik Niedersachsen bringt diese positiven, aber vorläufigen Ergebnisse, mit der stetigen Ausweitung der Spargelanbauflächen in Zusammenhang. Seit 2013 sind die Ackerflächen um 19,3 Prozent auf insgesamt 5.100 Hektar angewachsen. Auch der Ertrag pro Hektar Spargelanbaufläche ist gestiegen. Hier stehen 10,1 Prozent pro Flächeneinheit im Vergleich zum Erntejahr zu Buche.

Bundesweit erfolgreiche Spargel-Saison

Bereits im Juli meldete das Statistische Bundesamt Destatis, dass die Spargel-Bauern in diesem Jahr bundesweit deutlich vom frühlingshaften Wetter profitierten. In vielen Regionen hatte der Saisonstart früher als im Vorjahr begonnen. Trotz des darauffolgenden Kälteeinbruchs konnte vorab eine positive Erntebilanz gezogen werden. Nach ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes wurde von einer Erntemenge in Höhe von 127.800 Tonnen ausgegangen, was einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber 2016 entspricht.

Die Anbaufläche für Spargel beläuft sich dabei 2017 insgesamt auf rund 23.100 Hektar. In diesem Zusammenhang liegen sowohl die Fläche mit einem Plus von 15 Prozent und die um 17 Prozent gestiegene Erntemenge über dem ermittelten sechsjährigen Durchschnitt. Die größten Ernteerträge haben dabei Niedersachsen mit 30.300 Tonnen, Brandenburg mit 22.200 Tonnen und Nordrhein-Westfalen mit 18.900 Tonnen Spargel zu verzeichnen.

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