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Niedersachsen: Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude erleichtert

Die Umnutzungsfrist von bislang sieben Jahren gab vor, dass die Umnutzung nur innerhalb dieses Zeitraumes stattfinden konnte. Danach war eine Umnutzung nur noch für bedingte Nutzungen innerhalb der landwirtschaftlichen Privilegierung eines Betriebes möglich. Durch die neue Regelung entfällt diese Frist gänzlich, so dass auch schon längerfristig aufgegebene Gebäude umgenutzt werden können. Die bisherigen sonstigen Einschränkungen bezüglich der Umnutzungsmöglichkeiten bleiben allerdings bestehen. Hierbei ist an erster Stelle die Außenbereichsverträglichkeit, also die Verträglichkeit mit den Zielen der Bauleitplanung und des Naturschutzes sowie natürlich auch mit der Bewirtschaftung und Entwicklung nachbarlicher landwirtschaftlicher Betriebe zu beachten. Bleibt zudem die äußere Gestalt des Gebäudes im Wesentlichen erhalten, ist eine Umnutzung von Hobby- über gewerbliche bis hin zur Wohnnutzung in den Gebäuden möglich. Weitere Infos: Franz-Josef Blome, Landwirtschaftskammer Weser- Ems, Tel.: 0441-801406, E-Mail: fj.blome@lwk-we.de.