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Niedersachsen und NRW: Spargelernte verlief durchschnittlich

Die Spargelernte in Niedersachsen war laut Vereinigung der Spargelanbauer in Niedersachsen in ihrer vorläufigen Saisonbilanz durchschnittlich. In Nordrhein-Westfalen verlief die Saison zufriedenstellend. Einbußen verursachte in Niedersachsen die lange Trockenheit. Weiterhin problematisch war die Versorgung mit Saisonarbeitskräften. Dort, wo Erntehelfer fehlten, konnte nicht zeitgerecht geerntet werden. Die Vereinigung der niedersächsischen Spargelanbauer geht davon aus, dass die Erntemenge nach dem Rekord im Vorjahr und dem Einbruch 2006 mit 22.000 Tonnen von 4.800 Hektar Fläche wieder auf dem Niveau von 2005 liegt. Entscheidend für die Erträge seien auch die verschiedenen Foliensysteme. Besonders der Einsatz der so genannten Minitunnel habe im kalten April bereits zur Ernte verholfen. Das Verfrühungssystem wird auf rund 600 Hektar in Niedersachsen eingesetzt. Tendenz steigend.

Die Spargelernte startete nach Angaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen etwa zwei Wochen später als im Vorjahr. Im Verkauf machten sich die zwei fehlenden Feiertage - Himmelfahrt am 1. Mai und Muttertag an Pfingsten - bemerkbar wie auch in NRW. Der Preis lag mit 5,50 bis acht Euro leicht über Vorjahresniveau. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW) mitteilt, begann die Spargelernte wegen des kalten Frühjahrs drei Wochen später als im vergangenen Jahr. Der Preis lag mit 5,50 bis 7,50 Euro je Kilogramm für die beste Qualität auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt bauen in NRW 480 Landwirte auf 4.000 Hektar Spargel an.