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Niedersachsen zieht sich aus Finanzierung zurück

Die aktuelle Diskussion um die Landesgartenschauen in Niedersachsen konzentriert sich derzeit auf die Finanzen. Das Defizit der jüngsten und vorerst letzten Landesgartenschau in Winsen/Luhe musste nach oben korrigiert werden und der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen kritisierte diese als „teures Gartenschau-Vergnügen“. Jetzt hat auch noch die niedersächsische Landesregierung am 13. Februar beschlossen, sich aus der Finanzierung von Landesgartenschauen zurückzuziehen. Es soll aber weiterhin Landesgartenschauen geben. Deshalb wurde das Landwirtschaftsministerium beauftragt, „Grundsätze für die Planung und Durchführung von Landesgartenschauen“ zu erarbeiten. Wie dazu die niedersächsische Staatskanzlei ausführte, steht bereits fest, „dass die Finanzierung zukünftiger Landesgartenschauen durch die Wirtschaft und die kommunalen Gebietskörperschaften erfolgen soll.“ Axel Boese, Geschäftsführer des Nordwestdeutschen Gartenbauverbandes (NGV) und einer der beiden Geschäftsführer der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen, bewertet die Entscheidung der Landesregierung als schmerzlich.