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Nordrhein-Westfalen: KER-Programm sorgt für frischen Wind in den Regalen

Auf immer größeres Interesse stoßen in Zeiten der Kaufzurückhaltung Angebote der Offizial-Beratung, mit Controlling-Programmen das Zahlenverständnis zu verbessern und womöglich die Kosten zu senken. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bietet hier ein auf Endverkaufsbetriebe zugeschnittenes Beratungsangebot an. Wie Claudia Kloß (Gartenbauzentrum Essen) gegenüber der TASPO mitteilt, erhält der Unternehmer dabei die fertig aufbereiteten Zahlen. Mit der technischen Erarbeitung der Zielvorgaben habe er nichts zu tun. Die Steuerung des so genannten KER-Programmes (Kurzfristige ErfolgsRechnung) greift bis in einzelne Warengruppen hinein. Das Controlling lässt sich nach Worten von Kloß herunterbrechen bis in die einzelnen Konten wie etwa Werbung hinein. Probleme gebe es in gemischten Endverkaufsbetrieben, die sowohl Handel als auch Produktion betreiben. Dann lässt sich nach Erfahrung der Beraterin nicht so klar trennen, welcher Waren- und Personaleinsatz in den Endverkauf wandert. Das KER-Programm sei mehr auf die reinen Handels- und Dienstleistungsbetriebe ausgelegt.