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Nordstil: „Der Handel braucht die persönliche Begegnung“

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Drei Tage lang „Konsumgüter mit allen Sinnen erleben“ – das ermöglichte die Sommer-Nordstil vom 24. bis 26. Juli. Die Orderplattform verzeichnete dabei im Vergleich zum Vorjahr nicht nur ein deutliches Aussteller- und Besucherplus, sondern habe laut den Veranstaltern zudem bereits zum zweiten Mal bewiesen, dass Messen auch in Pandemiezeiten sicher und erfolgreich durchgeführt werden können.

Die Sommer-Nordstil bot dem Handel drei Tage lang die Gelegenheit, sich über Neuheiten und Trends zu informieren und direkt vor Ort zu ordern. Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Sommer-Nordstil mit 521 Ausstellern und rund 8.000 Fachbesuchern

Von „großer Wiedersehensfreude und bester Orderlaune unter gewissenhafter Berücksichtigung des Hygiene- und Schutzkonzepts“ berichtet die Messe Frankfurt im Rückblick auf die diesjährige Sommer-Nordstil. Zur positiven Stimmung kommt noch der zahlenmäßig messbare Erfolg der Veranstaltung: So bedeuten die rund 8.000 Fachbesucher, die vom 24. bis 26. Juli auf dem Hamburger Messegelände waren, ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem von den Corona-Bedingungen geprägten Vorjahr (Sommer 2020: 4.694 Besucher). Noch größer ist der Zuwachs nach Angaben der Messe Frankfurt bei den Ausstellern – während auf der Sommer-Nordstil 2020 Corona-bedingt lediglich 291 Aussteller vertreten waren, präsentierten in diesem Jahr 521 Unternehmen und Marken ihre Lifestyle-Neuheiten für die kommende Herbst-, Winter- und Weihnachtssaison (plus 74 Prozent).

„Sind auf dem besten Weg zurück zur Normalität“

„Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern zeigt, dass wir auf dem besten Weg zurück zur Normalität sind und wir blicken optimistisch in die Zukunft und insbesondere auf das kommende Frühjahr“, erklärt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt. Deutlich sei während der dreitägigen Veranstaltung aber vor allem geworden: „Der Handel braucht die persönliche Begegnung vor Ort auf Messen. Ohne geht es einfach nicht.“ Eine Einschätzung, die unter anderem Christian Haeser, Geschäftsführer Handelsverband Wohnen und Büro, teilt: „Endlich wieder am Stand persönliche Gespräche mit Branchenkollegen führen und Konsumgüter mit allen Sinnen erleben – das haben wir während der pandemiebedingten Messepause alle vermisst.“ Der persönliche Kontakt und die reale Präsentation von Neuheiten auf Messen seien für den Fachhandel einfach unerlässlich, so Haesers Fazit.

Leuchtende Farben, auffällige Muster und Nachhaltiges im Trend

Zu den auf der Sommer-Nordstil gezeigten Trends gehört unter anderem das Comeback von leuchtenden Farben wie Gelb und Orange sowie auffälligen Mustern im Siebziger Jahre- und Safari-Stil, berichtet die Messe Frankfurt. Für exotische Wildheit selbst in Stadtwohnungen sorgen beispielsweise Animal-Prints, Dschungeltapeten und Gardinen mit Palmen- und Blütenmotiven. Auch der Trend zum Nachhaltigen nimmt weiter Fahrt auf, wie sich auf der Messe beispielsweise an Lifestyle-Produkten aus langlebigen und nachwachsenden Materialien wie Decken aus Bananenfasern oder Leuchten aus Heu und Blüten gezeigt habe. Die Sehnsucht der Konsumenten nach Naturverbundenheit würden darüber hinaus Deko-Elemente aus natürlichen Materialien wie Holz, Kork, Stein und Gräsern unterstreichen sowie von der Natur inspirierte Farben wie Tannengrün, Rehbraun oder Wacholderbeere, die in den eigenen vier Wänden dominieren.

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