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Duftrosen und Thuja ‘Smaragd’ im Trend

In der jährlich von der TASPO zum Jahreswechsel durchgeführten Umfrage unter den Landesverbänden im Bund deutscher Baumschulen (BdB) zum zurückliegenden Herbstgeschäft (siehe auch TASPO 1/2006) wurde auch diesmal wieder nach den Produktgruppen gefragt. Nachfolgend sind die Ergebnisse dazu zusammengefasst.

An der Umfrage, bei der für die jeweilige Gesamteinschätzung zum Markt oder zur Produktgruppe Schulnoten (von Eins bis Sechs) abgegeben werden konnten, beteiligten sich diesmal die neun BdB-Landesverbände Schleswig-Holstein, Weser-Ems, Hannover, Westfalen-Lippe, Rheinland, Hessen, Bayern, Baden, Rheinland und Württemberg.

Duftrosen weiter im Trend

Eher zu Drei bis Vier tendierten die vergebenen Schulnoten zum Herbstgeschäft im Produktbereich Rosen: Es gab eine Zwei aus Bayern, eine Drei aus dem Rheinland, eine Drei bis Vier aus Schleswig-Holstein, Hessen und Baden, eine Vier aus Württemberg und eine Vier bis Fünf aus Hannover. Gut gingen den Angaben zufolge Hochstamm-Rosen (Schleswig-Holstein), Kletter- und Strauchrosen (Schleswig-Holstein, Württemberg), gefülltblühende Duftrosen (Hessen) oder englische Duftrosen (Baden, Hannover). Besondere Verlierer waren alte Sorten Beetrosen (Hessen), Bodendeckerrosen (Schleswig-Holstein) oder Edelrosen (Baden, Hannover).

Laubgehölze: regional Heckenpflanzen gefragt

Sieben von neun Landesverbänden bewerteten die Produktgruppe Laubgehölze in unserer Umfrage zum Herbstgeschäft der Baumschulen mit einer Drei oder besser. Es gab für diesen Produktbereich folgende Noten: eine Zwei aus Weser-Ems, Zwei bis Drei aus Westfalen-Lippe und dem Rheinland, eine Drei aus Bayern, Hannover, Baden und Hessen, eine Vier aus Württemberg sowie eine Vier bis Fünf aus Schleswig-Holstein. Renner waren den Antworten zufolge Heckenpflanzen (Westfalen-Lippe, Hessen: insbesondere Hainbuchen) und bessere Laubgehölze (Hessen), einige Alleebäume (Westfalen-Lippe, Württemberg) oder kleinkronige Bäume (Baden) sowie Blütensträucher und Halbstämme wie Kugelahorn (Hannover) oder auch Calluna (Weser-Ems). Gut gefragt waren in Bayern bei sonst gleichmäßigem Bedarf Randsortimente, dabei beispielsweise Fagus-Heckenpflanzen und ferner Stauden. Als Verlierer wurden Wildsträucher (Bayern) Alleebäume (Baden), Sträucher (Hessen), speziell Blütensträucher (Baden) oder Bodendecker (Westfalen-Lippe) genannt.

Weitere Produktgruppen wie Immergrüne/Koniferen und Obstgehölze finden Sie in der TASPO 2/06.