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Nützlinge: BASF baut Produktion aus

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BASF hat den Standort im englischen Littlehampton erweitert und so die Produktion von Nematoden verdoppelt. Neben den Nützlingen stellt das Werk Stoffe zum Animpfen von Saatgut (Inokulation) her. Das Unternehmen reagiere so auf die stetig steigende Nachfrage an biologischen Lösungen in Landwirtschaft und Gartenbau.

Nicht nur die Gurkenpflanze profitiert im Idealfall von den Saatgutbehandlungsmethoden der BASF. Foto: BASF

Effektiv im Einklang mit der Gesellschaft produzieren

„Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit geben, effektiver zu produzieren und sich gleichzeitig an die gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen anzugleichen“, sagte Philipp Rosendorfer, Vizepräsident Forschung und Entwicklung im Bereich Crop Care.

Insgesamt sechs verschiedene Arten von Nematoden wachsen nun in Littlehampton heran. „2014 konnten wir aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage an Nematoden unser bestes Jahr in diesem Sektor erzielen“, so Graeme Gowling, Experte der BASF für Marketing im Bereich Biologicals.

Rhizobien helfen bei der Saatgutbehandlung

Außerdem setzt der Chemiekonzern mit dem Ausbau verstärkt auf die Herstellung von Rhizobien, also Knöllchenbakterien zur Saatgutbehandlung. Die Bakterien gehen eine Symbiose mit den Wurzeln der Gemüsepflanzen ein. In der Folge werden Wurzelknoten gebildet, um die Stickstoffaufnahme zu regulieren. So sollen beispielsweise Gemüsepflanzen widerstandsfähiger und die Ernten somit ertragreicher werden.