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Nur ein eingereichtes Absatzförderprogramm

Die EU-Kommission hat das einzige, aus Deutschland im November 2009 eingereichte Absatzförderungsprogramm genehmigt. Mit dem im Jahr 2009 initiierten Programm "Weltgenusserbe" werden ab September die EU-Qualitätszeichen "geschützte Ursprungsbezeichnung" (g.U.) und "geschützte geografische Angaben" (g.g.A.) stärker beworben. Im Fokus steht insbesondere die Sensibilisierung der Verbraucher für regionale Spezialitäten. Die EU finanziert die Hälfte des Kampagnenbudgets; das Bayerische Landwirtschaftsministerium übernimmt 30 Prozent der Kosten. Antragsteller für das Programm mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Millionen Euro ist die Werbe-Media- und Marketingagentur LVBM Werbe GmbH.

Seit dem Wegfall des Absatzfonds im Februar 2009 müssen Branchen- und Dachverbände nun selbst die Aufgaben des Marketings für ihre Erzeugnisse übernehmen und ihre Anträge bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einreichen.

Im Jahr 2009 wurden 55 Programmanträge aus 21 Mitgliedstaaten bei der EU eingereicht. 19 Anträge wurden mit einem Gesamtbudget von 60,6 Millionen Euro genehmigt. Die EU- Kommission stellt auch 2011 für Kampagnen Finanzmittel zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für Informations- und Absatzförderungsprogramme im Binnenmarkt ist der 30. November 2010. Bis zum 15. September 2010 sind entsprechende Konzepte in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vorzulegen. Teilnehmen können alle Branchen- und Dachverbände der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft.

Weitere Infos unter www.ble.de/absatzfoerderung.

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