Alle News

Nur Sachschaden durch Brand bei Klasmann-Deilmann in Litauen

Ein Großbrand in den Torf-Gewinnungsflächen der UAB Klasmann-Deilmann Silute in Litauen hat in der zweiten Juniwoche großen Sachschaden verursacht. Aus bisher ungeklärter Ursache breitete sich ein Feuer über eine Fläche von etwa 100 Hektar aus und vernichtete unter anderem bereits gewonnene Fräs- und Sodentorfvorräte.

Auch bereits geerntete Mieten mit Frästorf fielen den Flammen zum Opfer. „Keine Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit“, beruhigt Klasmann-Deilmann.Werkfoto

Die Brände konnten zügig eingedämmt werden und waren nach vier Tagen vollständig gelöscht. An der Löschung waren alle regionalen Feuerwehren sowie das litauische Militär mit Hubschraubern beteiligt und das Personal von Klasmann-Deilmann unterstützte die Löscharbeiten.

Kazimieras Kaminskas, Generaldirektor der litauischen Betriebe von Klasmann-Deilmann, sagte dazu: „Wir hatten großes Glück im Unglück. Es ist niemand zu Schaden gekommen. Der nationale Brandschutzbeauftragte und der litauische Innenminister haben die Leistung unserer Mitarbeiter, der Feuerwehren und des Militärs ausdrücklich gelobt.“

Die im Jahr 2010 eingeweihte neue Substratfabrik von Klasmann-Deilmann liegt in sicherer Entfernung von den Bränden und war vom Brand nicht betroffen. Alle Produktionskapazitäten stehen weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung. „Auch die Rohstoffbasis ist gesichert“, sagte Dr. Norbert Siebels, Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann-Gruppe. „Die verbrannten Rohstoffe stellen einen wirtschaftlichen Schaden dar, aber sie schränken unsere Lieferfähigkeit nicht ein. Unsere Kunden werden keine Auswirkungen spüren.“