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Öffentliches Grün finanzieren: intelligente Konzepte

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) fordert, neue und moderne Finanzierungsmöglichkeiten für öffentliches Grün konsequenter anzuwenden. Dass es durchaus Ideen und Vorschläge für intelligente Finanzierungskonzepte gibt, habe die BGL-Studie „Innovative Finanzierungsmodelle für öffentliches Grün“ aufgezeigt. 

Die Entwicklung und der Erhalt städtischer Grünflächen werden aufgrund der zunehmenden Urbanisierung immer wichtiger. Foto: BGL

Eine bisher wenig genutzte Finanzierungsmöglichkeit stellen etwa die Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in der freien Landschaft dar, bei der Kommunen den Verursacher eines Umweltschadens zur Verantwortung heranziehen können, indem der verursachte Schaden, beispielsweise durch die Neuanlage oder Aufwertung von Grünflächen in der Stadt, kompensiert wird.

Dass diese Form der Investition in grüne Infrastruktur rechtlich zulässig ist, zeigt die Ausarbeitung der Juristin Maria Geismann von der Universität Bonn. Darin stellt sie fest, dass Entwicklung, Aufwertung oder Pflege grüner Infrastruktur innerhalb der Städte und Gemeinden als Kompensationsmaßnahmen rechtlich möglich sind und sowohl von der Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzbuches wie auch des Baugesetzbuches umfasst werden. (bgl)