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Öko-Gemüsebautag: Rund um die Zwiebel

Mit der Pflanzzwiebel lassen sich gleichzeitig die bekannten Auflaufrisiken der Saatzwiebel und die krankheitsbedingten Probleme der Steckzwiebel elegant umgehen. Daher steht die Zwiebel als die in der Küche am häufigsten verwendete Gemüseart im Mittelpunkt des Bamberger Öko-Gemüsebautages am 13. Juli 2006. Gemüsebauer, Berater und Fachfirmen können am Vormittag mit Anbauexperten diskutieren. Alfred Schaller (Bioland Bayern) zieht Bilanz aus dem inzwischen abgeschlossenen Forschungsprojekt über neue Anbaustrategien im Zwiebelanbau. Uli Natterer (Vaihingen/Enz) informiert über die Anforderungen an die Jungpflanzenqualität bei Pflanzzwiebeln und Rudolf Waas (Zeholfing) gibt seine umfangreichen Erfahrungen aus langjähriger Anbaupraxis weiter. Nachmittags sind Pflanzzwiebeln in verschiedenen Pflanzabständen und Anzuchtformen auf dem Versuchsfeld zu vergleichen. Hinzu kommen umfangreiche Sortenversuche bei Brokkoli, Kohlrabi, Möhren, Bundsellerie, Kopfsalat, Speisekürbis 'Hokkaido', Rote Bete und Rhabarber. Unter Glas sind Tomatensorten, Unterlagenversuche bei Tomaten, Paprika und Auberginen zu sehen, außerdem ein neues Aufleitsystem bei Paprika. Weitere Infos unter Tel.: 089-21820, Internet: www.stmlf.bayern.de.