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Öko-Test gibt gute Noten für Obst und Gemüse aus dem Rheinland

„Landgard Obst&Gemüse“ reklamiert für sich beim Thema Qualitätsmanagement seit Jahren eine Vorreiterrolle in der Branche. Wie die größte deutsche Erzeugerorganisation mit einem voraussichtlichen Gesamtkonzernumsatz im laufenden Jahr von mehr als einer Milliarde Euro im Obst-, Gemüse- und Blumenbereich mitteilte, sind 85 Prozent ihrer Betriebe zurzeit nach den Standards der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) und der Zertifizierung europäischer Einzelhandels-Arbeitsgruppen nach guter landwirtschaftlicher Praxis (EurepGap) beziehungsweise dem zusammengeführten Qualitätsstandard (QS-GAP) zertifiziert und weitere in Bearbeitung. Eine Vielzahl der Produkte, wie beispielsweise Tomaten und Gurken, könnten zu 100 Prozent als QS-Ware geliefert werden. Außerdem würden in Straelen viermal mehr Rückstandsuntersuchungen durchgeführt als vorgeschrieben, wobei Verstöße gegen die diesbezügliche Verordnung zum sofortigen Ausschluss von der Vermarktung führten, erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung der beiden letzten Ausgaben von „Öko-Test“, in der zweimal die Note „Sehr gut“ für Obst und Gemüse aus dem Rheinland vergeben worden war.

Der Winterapfel Jonagold und die losen Rispentomaten seien ohne Mängel und mit der bestmöglichen Benotung aus dem Test hervorgegangen, berichtete die Erzeugerorganisation. Unter den sechs Testsiegern sei der von „Landgard Obst&Gemüse“ vermarktete Jonagold-Apfel sogar der zweitgünstigste gewesen. Insgesamt hätten die Landgard-Äpfel weniger als 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandshöchstmengen aufgewiesen, wie die Mai-Ausgabe von „Öko-Test“ zeige. Ein ebenso erfreuliches Ergebnis hätten die losen Rispentomaten in der Juni-Ausgabe des Magazins erzielt. Vor diesem Hintergrund wird die Test-Redakteurin Hella Hansen mit den Worten zitiert: „In der Saison lohnt es sich, nach deutschen Tomaten Ausschau zu halten.“ Das deutsche Lebensmittelrecht sei in vielen Fällen strenger als Ausnahmeregelungen, die für europäische Nachbarn gelten würden, so die „Öko-Test“-Mitarbeiterin.

Die von den Testern an einem Gemüsestand gekauften Landgard-Tomaten seien zwar die teuersten unter den konventionell erzeugten gewesen, hätten aber auch die beste Note in der Gesamtbewertung erhalten. Ihre Belastung habe nicht einmal zehn Prozent der gesetzlich zulässigen Rückstandshöchstmenge erreicht. Diese Ergebnisse würden das hohe Ansehen bestätigen, das deutsche Tomaten beim Verbraucher aufgrund ihrer Qualität und ihres Geschmacks genießen. Sie machen laut „Öko-Test“ allerdings nur acht Prozent des Gesamtverbrauchs der Deutschen aus.

Das Qualitätsurteil für Äpfel fiel insgesamt besser aus als vor drei Jahren, heißt es in der Kurzfassung des Testberichts (siehe unter www.oekotest.de). „Öko-Test“ hatte demnach 25 verschiedene Äpfel der „Lieblingssorten“ Braeburn und Jonagold im Naturwarenladen, Lebensmitteleinzelhandel und bei Discountern eingekauft und auf 450 Pestizide untersuchen lassen.