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Ökologischer Landbau: Zukunftsstrategie

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat den Startschuss für die Entwicklung der „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ gegeben. Sie zielt darauf ab, den ökologischen Landbau zu stärken und die dafür genutzte Landwirtschaftsfläche zu vergrößern.

Bis 2016 soll das Konzept zur Stärkung des Ökolandbaus stehen, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Foto: BMEL photothek.net Thomas Imo

Gemeinsam mit der ökologischen Lebensmittelwirtschaft sollen so Konzepte und Handlungsfelder bis 2016 ausgearbeitet werden. Dazu müssen die Strategieentwickler alle politischen Rahmenbedingungen analysieren. Außerdem möchten sie Wege aufzeigen, besonders nachhaltige Produktionsverfahren wie den Ökolandbau zu stärken, um so kleinen und mittleren Betrieben eine mögliche Perspektive für die Zukunft zu geben.

Was kann auf nationaler Ebene getan werden?

Die Auswahl dieser Handlungsfelder soll pragmatisch an der Leitfrage "Was kann insbesondere auf nationaler Ebene getan werden?" ausgerichtet werden, ohne andere Ansätze auszublenden. Im Vordergrund sollen Vorschläge stehen, die zu mehr Wachstum im ökologischen Landbau führen und die Nachhaltigkeitsleistungen des ökologischen Landbaus verbessern. Die in der Zukunftsstrategie erarbeiteten konkreten, operativen Handlungskonzepte werden letztlich in eine "Road Map" mit Vorschlägen für konkrete Arbeits- und Umsetzungsschritte überführt.

Marktvolumen von Ökoprodukten wächst

Das Marktvolumen von Ökoprodukten ist in den vergangenen 20 Jahren im Vergleich zum gesamten Lebensmittelmarkt mit deutlich überdurchschnittlich gewachsen. Wie das BMEL mitteilt, hätten EU, Bund und Ländern die Fördermittel aber nicht an diese Tatsache angepasst. "Unser Ziel ist es, die heimische Landwirtschaft in die Lage zu versetzen, dieses Potenzial auszuschöpfen.

Nicht nur aus wirtschaftlichem Interesse, sondern vor allem auch im Interesse eines nachhaltigen Umgangs mit unseren Ressourcen", betonte Schmidt vor diesem Hintergrund. "Die Biobranche ist der Politik wichtig! Genau wie die konventionelle Landwirtschaft. Wir wollen hier kein Gegeneinander, sondern einen Wettbewerb der Alternativen."