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Österreich: Gartenbau ist auf dem Rückzug

Der Gartenbau in Österreich hat seit 1998 deutlich an Umfang verloren. Laut Angaben von Statistik Austria verringerte sich die gärtnerisch genutzte Fläche von Mitte 1998 bis Anfang Juli 2004 um insgesamt 556 Hektar oder 20,4 Prozent auf 2 171 Hektar. Dabei wurde der Freilandanbau überdurchschnittlich eingeschränkt, nämlich um 532 Hektar beziehungsweise 23,2 Prozent auf 1 753 Hektar. Ebenfalls dem allgemeinen Negativ-Trend folgend schrumpfte die landesweite Gartenbaufläche unter Glas und Folie um 24 Hektar oder 5,4 Prozent auf 418 Hektar. Gleichzeitig sank die Zahl der Gartenbaubetriebe um 453 beziehungsweise 23,9 Prozent auf 1 897. Der österreichische Gartenbau präsentiert sich nach wie vor eher klein strukturiert: 1052 Betriebe bewirtschafteten zum Erhebungszeitpunkt der Statistik Austria zufolge weniger als ein Hektar; im Jahr 1998 waren es allerdings noch 1 365 gewesen. Die Produktionsrichtung "Blumen- und Zierpflanzen" zählte zuletzt noch 855 Betriebe, die zusammen 431 Hektar bestellten. Gemüse wurde von 341 Betrieben auf insgesamt 630 Hektar angebaut. Die landesweit 225 Baumschulen bewirtschafteten den überwiegenden Teil der gesamten Gartenbaufläche, nämlich 1 107 Hektar.