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Off-Road Days: Gärtner und Geländewägen

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Vor der Motorhaube wartet ein steiler Abhang. Zu abschüssig, als dass jemand mit gesundem Menschenverstand dort einfach hinunterfahren würde. Instruktionen von der Beifahrerseite: „Beide Hände ans Lenkrad, langsam kommen lassen und bloß nicht bremsen“ – Auch wenn hier ein Off-Road-Profi Anweisungen gibt… „Mutti, ich hab dich lieb!“

Momente später ist alles halb so wild. Ein Gefühl des Triumphes dominiert: Mann und Frau haben sich dank der Motorbremse des Isuzu D-MAX, einer Kombination aus Nutzfahrzeug und Geländewagen, gegen die „Wildnis“ – einen geschätzt 40 Grad steilen, mit Geröll übersäten Abhang – durchgesetzt.

Fünf Gärtnerteams absolvieren Fahrertraining im Gelände 

Fünf Gärtnerteams, die bei einem Preisausschreiben der TASPO ein Off-Road-Fahrertraining gewonnen hatten, bewegten sich am vergangenen Sonntag über diese wortwörtliche Schwelle, die Sie auch im Video sehen können. Dabei boten die Isuzu Off-Road-Days in Rotenburg an der Fulda mehr als nur die passende Kulisse.

Nach einer entspannten Nacht im Göbel’s Hotel Rodenberg mit dazugehörigem Spa, geht es nach dem Frühstück mit dem Bus zu einem alten Steinbruch. Dort „scheuchen“ Off-Road-Guru „Fuzzy“, der im normalen Leben Frank Höhne heißt, und seine Fahrer die Gewinner und auch die Redaktion der TASPO durch einen Geländeparcours, der alles hat, was ein geländefähiger Pickup meistern muss. 

Im Schlagloch behutsam Gas geben

Jeder Teilnehmer der Isuzu Off-Road-Days weiß nun, dass der Fahrassistent des D-MAX zuverlässig arbeitet und wie man das Gefährt aus mehreren schlammigen Schlaglöchern manövriert, die gefühlt einen Meter tief sind. Auch wenn ein Rad dabei in der Luft hängen mag. Die Trainer weisen ihre Schützlinge fachkundig an: Behutsam und stetig Gas geben, so dass der Motor konstant bei 2000 Umdrehungen arbeitet. Und schon wird das Schlagloch im Rückspiegel immer kleiner.

Wer im Garten- und Landschaftsbau seine Brötchen verdient, weiß, dass ein geländetaugliches Fahrzeug wie der D-MAX mit einer Transportlast von einer Tonne sicher von Vorteil sein kann. Denn nicht immer liegt die Baustelle in zugänglichem Terrain und oft müssen Werkzeuge von A nach B geschafft werden. Auch eine Anhängerkupplung und die maximale Zuglast von 3,5 Tonnen kommen gerade recht. Manche Gerätschaften wie eine Rüttelplatte wuchtet man nicht eben auf die Rücksitzbank. 

Geheimtipp in Deutschland

Profi- und Freizeit-Kritiker mögen dem Fahrzeug vorwerfen, es sei mit 163 PS untermotorisiert, aber während des Fahrertrainings ist hiervon nichts spürbar. Der Wagen meistert Steigungen und Hindernisse ohne Probleme und strahlt Sicherheit aus. Unabhängig davon, dass die japanische Marke Isuzu in Deutschland nur eine kleine Fangemeinde zählt, gehen die Teilnehmer doch mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause.

Weitere Impressionen der Isuzu Off-Road-Days 2018 in Rotenburg an der Fulda erleben sie in Video und Bildergalerie.  

Preise und Varianten Isuzu D-MAX

Der D-MAX ist als Zweisitzer (Single Cab) oder Doppelkabine (Double Cab) erhältlich. Außerdem gibt es ihn mit etwas verlängerter Kabine und dadurch Stauraum hinter den beiden Sitzen. Hier lässt sich Arbeitsmaterial unterbringen, notfalls aber auch zwei Mitfahrer auf den ausklappbaren Sitzen (Space Cab). 

Die Ausstattungslinien Basic, Custom und Premium werden durch die Variante Premium+ ergänzt, die unter anderem mit einem Navigationssystem aufwartet. Eine Rückfahrkamera ist schon ab der Ausstattungsvariante Premium enthalten.

Hier einige Preisbeispiele (Herstellerangaben):

  • Single Cab, Basic 4WD: ab 22.142 Euro
  • Space Cab, Basic 4WD: ab 23.907 Euro
  • Double Cab, Basic 4WD: ab 25.252 Euro

Das Wichtigste zum Isuzu D-MAX in Kürze

  • 6-Gang-Getrieb: manuell oder automatik
  • 3,5 Tonnen Anhängelast für alle 4WD -Modelle
  • Motor: 1,9-Liter-Common-Rail-Turbodiesel ohne Zutanken von SCR (Harnstoff) Euro-6-Norm
  • 120 kW (163 PS), Maximaldrehmoment 360 Newtonmetern (zwischen 1.800 und 3.200 U/min über 340 Nm) 
  • Zuladung bis zu 1,2 Tonnen (bei 2WD)
  •  3,5 Tonnen Anhängelast (alle 4WD)
  • Verbrauch: 7,0 und 7,8 l/100 km
  • CO2-Emissionen: 183 bis 205 g/km