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Online- und Versandhandel mit zweistelligem Plus

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Jedes achte Weihnachtsgeschenk wird in diesem Jahr nach der Schätzung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) 2016 aus dem Online-Handel stammen. Die Umsätze schnellten schon zu Beginn der festlichen Jahreszeit um 10,4 Prozent in die Höhe.

Für den Online- und Versandhandel stellt das vierte Quartal die umsatzstärkste Phase des Jahres dar. Foto: Denys Prykhodov Fotolia

Online- und Versandhandel: 4. Quartal besonders stark

Für den Online- und Versandhandel stellt das vierte Quartal die stärkste Phase dar. Hier erwirtschaftet der Branchenzweig knapp 30 Prozent der Jahresumsätze. „Die heiße Phase des Weihnachtgeschäfts steht uns noch bevor und schon jetzt liegen wir über den Erwartungen“, sagt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh.

Der Interaktive Handel erzielte in den ersten neun Wochen des 4. Quartals 2016 einen Gesamtumsatz mit Waren von 11,5 Milliarden Euro. Daran trägt der Online- und Versandhandel mit 10,7 Milliarden Euro den größten Anteil. Über den klassischen Kataloghandel werden lediglich noch sieben Prozent aller Umsätze generiert.

Stabiles Konsumklima und steigende Anschaffungsneigung

„Unserer Branche geht es sehr gut. Begleitet von einem stabilen Konsumklima und einer steigenden Anschaffungsneigung werden wir dieses Jahr mit einem zweistelligen, überdurchschnittlichen Wachstum abschließen“, blickt Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer dem Jahresende optimistisch entgegen.

Auch die jährliche EHI-Studie mit den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops, die einen Großteil des Markts abdeckt, zeigt dass sich mit Ikea.de (Platz 22) und Home24.de (Platz 25) erstmals zwei Händler mit einem Fokus auf Möbel und Wohnaccessoires in den Top-25-Onlineshops nach Umsatz befinden.