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Orkantief "Xynthia" führte in Deutschland nur zu Glasschäden

Am Sonntag, dem 28. Februar, wütete in großen Teilen Südwesteuropas und im Tagesverlauf vor allem auch im Südwesten und Westen Deutschlands ein schwerer Sturm. Orkantief "Xynthia" hinterließ die schwersten Schäden in Frankreich und hier insbesondere an der Atlantikküste.

In Deutschland beschränken sich die Meldungen im Gartenbau dagegen meist auf kleinere bis mittlere dafür aber zahlreiche Schäden. Betroffen sind vorwiegend die Eindeckungsmaterialien der Gewächshäuser. Ein größerer Einzelschaden ereignete sich bei Pfaffen-Schwabenheim (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz), hier gingen zwischen 400 und 500 Scheiben zu Bruch.

Insgesamt rechnet die Gartenbau-Versicherungen in Deutschland mit 500 bis 600 Schadensmeldungen. Das Schadensausmaß dürfte sich dabei zusammen auf etwa 1,5 Millionen Euro belaufen.

Am stärksten vom Orkan betroffen war der äußere Südwesten mit den Regionen Baden und Pfalz sowie das Saarland. Mehrere Schäden gab es ferner in Hessen (Großraum Frankfurt) sowie im westlichen Nordrhein-Westfalen.