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Park-Platz: Gärten auf dem Rollplatz in Weimar

In Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar, Abteilung Grünflächen und Friedhöfe, führt Ihle Landschaftsarchitekten BDLA (99423 Weimar) zum zweiten Mal die Veranstaltung „Park-Platz – Gärten auf dem Rollplatz“ durch. Für ein Wochenende wird sich der Rollplatz in Weimar in eine blühende Gartenlandschaft verwandeln. Mit seinem alten Pflaster, seinen harmonischen Raumproportionen und den umstehenden, historischen Häusern hat er laut Veranstalter eine intime, einladende Atmosphäre. „Leider ist davon auf Grund der permanent parkenden Autos nicht viel zu spüren. Darum wurde bereits zum Kulturstadtjahr 1999 der Versuch unternommen, den Platz umzugestalten. Aber die Idee des Künstlers Daniel Buren die gesamte Fläche mit bis zu sieben Meter hohen Stelen zu überstellen, scheiterte am Widerstand eines Teils der Weimarer Bürger“, berichtet Torsten Rehm von Ihle Landschaftsarchitekten BDLA. Um Bewohnern und Gästen der Stadt diesen Platz aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen, verschwinden vom 30. Juni bis 2. Juli 2006 die Autos von der Fläche, und bunte, blühende Gärten entstehen. Unter dem Motto „Park-Platz“ präsentieren Landschaftsarchitekten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf einer Fläche von jeweils fünf mal fünf Metern kleine Garteninstallationen, die sie selber geplant haben und mit eigenen Mitteln umsetzen werden. Zu sehen sind laut Veranstalter beispielsweise ein „Bett im Kornfeld“, ein „Garten in Gedanken“, ein „Autokino“ oder ein „Eindringling“. Mit dieser temporären Veranstaltung möchte sich der Berufsstand der Landschaftsarchitekten einer breiten Öffentlichkeit zeitgemäß präsentieren und zeigen, dass man auch mit einem kleinen Budget gute Ideen entwickeln kann, die eine große Wirkung entfalten.

Weitere Infos im Internet: www.ihle-la.de.