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Parkbänke: Studenten stellen Werkstücke aus Beton vor

19 Studenten haben sich der schwierigen Aufgabe gestellt, Parkbänke aus Beton zu entwerfen. Herausgekommen sind 19 außergewöhnliche Unikate, die während der Landesgartenschau Rosenheim vom 23. April bis 3. Oktober 2010 von den Besuchern getestet werden können. Eine neue Parkanlage braucht natürlich auch Sitzgelegenheiten. Und so kamen Joachim Schöpe von Beton Marketing Süd, der Marketing GmbH der Beton- industrie für den Süden Deutschlands, und die Professorin Ulrike Förschler der Fachrichtung Innenarchitektur an der Hochschule Rosenheim auf die Idee, den Studenten des dritten und siebten Semesters als Projektarbeit im Wahlpflichtfach "Beton" eine reale Aufgabe zu stellen: Herstellung einer Parkbank aus Beton! "Learning by doing" hieß die Devise. Weitere Vorgaben, zum Beispiel hinsichtlich Größe und Materialmix, wurden den Studenten nicht gemacht. Vom Design über die Lösung aller technischer Fragen bis hin zur Endmontage hat jeder Student in schweißtreibender Kleinarbeit sein Idealbild einer Beton-Parkbank umgesetzt. Unterstützung gab es von den Profis. Sogar die Schalungen wurden von den Studenten in Eigenarbeit angefertigt, begleitet von den Firmen Westag & Getalit, Doka und Rieder Bau. Betoniert wurde das Ganze von Bernrieder Beton aus Rosenheim. Das Know-how zum Umgang mit dem Material bekamen die angehenden Innenarchitekten von Peter Christlmeier von dem Rohrdorfer Unternehmen Südbayerisches Portland-Zementwerk, Gebr. Wiesböck Co. GmbH. Die Studenten können zu Recht stolz auf ihre Exponate sein. Ihr Fazit: "Es war eine mörderische Arbeit - aber spannend. Durch den direkten Umgang mit dem Baustoff Beton haben wir einen ganz neuen Zugang zu diesem Material bekommen." Und die Landesgartenschau Rosenheim kann 2010 mit wirklich einzigartigen Bankobjekten glänzen.