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Parks, Gärten und Grünanlagen zentraler Glücksfaktor

Parks, Gärten und Grünanlagen sind für die Deutschen offensichtlich unverzichtbar. Das geht aus der repräsentativen Studie „Glücklich im Grünen“ hervor, die vom Schlösserland Sachsen in Auftrag gegeben wurde. An der Befragung zwischen dem 15. und dem 17. April nahmen 1.033 Personen teil.

75 Prozent der Umfrageteilnehmer können nicht auf Parks, Gärten und Grünanlagen wie den großen Garten Palais in Dresden verzichten. Foto: obs/Schlösserland Sachsen

75 Prozent aller Befragten gaben an, auf keinen Fall auf „Grüne Inseln“ wie Parks, Gärten und Grünanlagen verzichten zu wollen. Zum Vergleich: Nur 34 Prozent war der Besuch einer Shopping Mall am unentbehrlichsten.

Lust auf Parks, Gärten und Grünanlagen kaum altersabhängig

Wie die Studie des Schlösserlands Sachsen belegt, zieht sich die Lust auf Parks, Gärten und Grünanlagen durch alle Altersgruppen. 78 Prozent der Befragten besuchen mindestens einmal im Monat grüne Orte. Fast jeder Vierte (38 Prozent) sogar einmal pro Woche. Besonders beliebt ist der regelmäßige Gang in die Natur bei den 25 bis 34-Jährigen und bei den ab 55-Jährigen.

Für Prof. Dr. Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der FU Berlin, ist die spürbare Lust der Deutschen auf Zeit im Grünen keine Überraschung: "Die Sehnsucht nach Natur ist nicht nur als aktueller Modetrend zu verstehen, sondern vielmehr tief im Wesen des Menschen verankert. Der Mensch sehnt sich nach seiner natürlichen Heimat, und das ist nun mal nicht die Stadt, sondern die Natur". Zusammen mit dem Schlösserland Sachsen ordnete Walschburger die Ergebnisse der Trendstudie "Glücklich im Grünen" natur- und kulturwissenschaftlich ein.

Grünanlagen: Positiver Effekt auf Allgemeinbefinden

Außerdem legen die Studienergebnisse einen positiven Effekt auf das Allgemeinbefinden nahe. 88 Prozent fühlen sich nach dem Besuch einer Grünanlage erholter als zuvor. Das scheint gerade bei Stadtbewohnern auch dringend nötig: Negative Elemente des Stadtlebens wie Lärm (44 Prozent), Hektik (43 Prozent) und schlechte Luft (25 Prozent) gehören zu jenen Stressfaktoren, die viele Deutsche in die Natur flüchten lassen.

Immerhin: Jeder Zehnte Befragte würde laut Umfrageergbnisse für ein Wochenende im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau sogar sein Smartphone für eine Woche hergeben. Die Befragung wurde von der YouGov Deutschland AG durchgeführt. (ts)