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Pflanzarbeiten in Ingolstadt gestartet

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Im kommenden Jahr findet in Ingolstadt die bayerische Landesgartenschau statt, anders als ursprünglich geplant. Allerdings nach Plan verlaufen die aktuellen Pflanzarbeiten. Damit im Frühling alles in voller Blüte steht, werden zur Zeit rund 100.000 Blumenzwiebeln gesteckt.

Die Wechselflore werden an Hängen angelegt. Foto: Landesgartenschau Ingolstadt

Tulpen, Narzissen und Hyazinthen werden gesteckt

Derzeit sind bayerische Gärtner*innen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Ingolstadt damit beschäftigt, den nächsten Frühling vorzubereiten und stecken rund 100.000 Blumenzwiebeln. Unter den sogenannten Kaltkeimern befinden sich Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, die nach dem ersten Kältereiz beginnen zu keimen. Auf rund 2.700 Quadratmetern großen Wechselflorflächen werden diese Blumen dann im Frühling, pünktlich zur Eröffnung der Landesgartenschau endlich farbenfroh erblühen. Eigentlich war diese bereits für dieses Jahr geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie auf April 2021 verschoben (TASPO Online berichtete).

Bepflanzungskonzept von Ingolstädter Landschaftsarchitektin

Die Ingolstädter Landschaftsarchitektin Hanne Roth hat für die Bepflanzung des Geländes in ihrer Heimatstadt ein ausführliches Konzept erstellt. Bei der Auswahl der Sorten hat Roth laut einer Mitteilung besonders großen Wert auf die Bienenfreundlichkeit gelegt. In ihrem Bepflanzungskonzept sei detailliert festgelegt, welche Blütenpflanze wo genau sitzt. Zudem sei darin geregelt, wann die Pflanzen ausgetauscht werden müssen, um im Sommer 2021 einen Wandel des Wechselflors zu vollführen. Dann sollen Sommerblumen, wie Lilien, Hibiskus und Löwenmäulchen, an Stelle der jetzt eingesetzten und im Frühling blühenden Pflanzen treten.

Farbspiel, Harmonie und Kontrast

Insgesamt acht Wechselflorflächen werden von Hanne Roth geplant sein. Die vorherrschenden Themen dieser Flächen seien Farbspiel, Harmonie und Kontrast. Themen bestimmten die Planung der insgesamt acht Wechselflorflächen durch Hanne Roth. Dabei wechseln sich schrille Farbkompositionen, die im starken Kontrast zur Umgebung stehen, mit linearen, in Blautönen gehaltenen Flächen ab. Das Besondere daran ist, dass die Wechselflore nicht wie üblich ebenerdig angelegt sind, sondern an Hängen liegenden Flächen. „Die Beete bilden sich alle als schiefe Ebene ab, was dem Besucher eine völlig anders geartete Erlebbarkeit beschert“, erklärt die Landschaftsarchitektin.

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