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Pflanzenschutz: geänderte Zulassung für Pirimicarb

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Zulassung von zwei Pflanzenschutzmitteln mit Pirimicarb geändert. Grund ist die Absenkung der Rückstandsgehalte für diesen Wirkstoff.

Nicht mehr zulässig: Die Anwendung des Pflanzenschutzmittels COM-11701-I-0-ME in Salaten. Foto: Gundolf Renze/Fotolia

Pirimor Granulat: Anwendungen gegen Blattläuse an frischen Kräutern eingeschränkt

Von der geänderten Zulassung betroffen ist zum einen Pirimor Granulat (Zulassungsnummer 052470-00), das auch unter dem Namen Pirimax (052470-60) vertrieben wird. So sind laut BVL die bisherigen Anwendungen gegen Blattläuse an frischen Kräutern im Hinblick auf die Kulturen künftig beschränkt.

Anstelle von „frischen Kräutern“ lautet die Kultur im Gewächshaus nun „Schnittpetersilie, Schnittsellerie“ sowie im Freiland „frische Kräuter, ausgenommen Agastache-Arten, Shungiku, Mutterkraut, Wirtelmalve und Pelargonium-Arten“.

Nicht mehr zulässig sind die Anwendungen im Gewächshaus an Spinat, Stielmangold, Schnittmangold, Winterportulak, Sommerportulak und Gelbem Portulak, teilt die Behörde mit. Im Freiland bleiben die Anwendungen an diesen Kulturen jedoch weiter zugelassen.

Anwendung von COM-11701-I-0-ME in Salaten nicht mehr zulässig

Für das Pflanzenschutzmittel COM-11701-I-0-ME (006752-00) werden die bisherigen Anwendungen gegen Blattläuse an frischen Kräutern bezüglich der Kulturen beschränkt. Statt „frische Kräuter“ lautet die Kultur nun „Schnittpetersilie, Schnittsellerie“. Die Anwendung von COM-11701-I-0-ME in Salaten ist nicht mehr zulässig.

Die genannten Änderungen treten ab dem 16. August 2016 in Kraft.