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Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Tafeltrauben

Das baden-württembergische Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum stellte am 20. November in Stuttgart die Ergebnisse des diesjährigen Untersuchungsprogramms für Tafeltrauben vor. Die Untersuchungen zeigen, dass nach wie vor Tafeltrauben in weiten Teilen mit Rückständen von Pflanzenschutzmittel belastet sind. Aus diesem Grund wird das Land die Beratung und Schulung der Erzeuger im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln bei Tafeltrauben intensivieren. Bei rund drei Viertel der zum Verzehr bestimmten Trauben hätte es Beanstandungen in Form von Höchstmengenüberschreitungen gegeben. Bei drei der 21 Proben sei sogar eine Überschreitung der akuten Referenzdosis (ARfD) festgestellt worden. In diesem Fall seien die Trauben aus Sicht des Lebensmittelrechts als "nicht sicher" einzustufen gewesen. Vor allem heimische Ware sei in diesem Jahr betroffen. Ausländische Ware sei weniger stark, ökologisch erzeugte Ware überhaupt nicht betroffen.