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Pflanzenschutzmittel-Rückstände: neue Höchstgehalte

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Die Europäische Union hat neue Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebens- und Futtermitteln festgelegt. Festgehalten sind die neuen Werte in der EU-Verordnung 2015/1101, die am 29. Juli in Kraft tritt.

Betroffen: bestimmte Fungizide und Herbizide

Betroffen von der Änderung ist unter anderem das Herbizid Pendimethalin. So wurde etwa der Rückstandshöchstgehalt in Knollensellerie von bislang 0,1 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) auf 0,2 mg/kg angehoben. Der Rückstandshöchstgehalt in Kohlrüben und Weißen Rüben ist von 0,05 mg/kg auf 0,4 mg/kg gestiegen.

Ebenfalls verändert haben sich die Rückstandshöchstgehalte für die Fungizide Fluopyram, Difenoconazol und Fluopicolid. So hat sich der Rückstandshöchstgehalt von Difenoconazol beispielsweise in Basilikum und essbaren Blüten von zwei Milligramm pro Kilogramm auf jetzt zehn Milligramm pro Kilogramm verfünffacht.

Rückstandshöchstgehalte zum Teil drastisch erhöht

Drastisch angehoben wurden die Rückstandshöchstgehalte von Fluopyram in Strauchbeerenobst, Beeren und anderem Kleinobst: von bislang 0,01 Milligramm pro Kilogramm auf jetzt drei Milligramm pro Kilogramm.

Einen Auszug der geänderten Rückstandshöchstgehalte für die oben genannten Wirkstoffe in bestimmten Lebensmitteln finden Sie auf der Webseite von QS Qualität und Sicherheit (siehe auch obige Tabelle).