Alle News

Pkw-Maut: Bundesrat gibt grünes Licht

, erstellt von

Der Bundesrat hat heute die umstrittene Pkw-Maut durchgewunken. Damit müssen Autofahrer für die Benutzung von Bundesstraßen und Autobahnen künftig Gebühren bis zu 130 Euro zahlen, je nach Hubraum und Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge.

Pkw-Fahrer müssen künftig für die Benutzung von Autobahnen und Bundesstraßen bezahlen. Foto: Pixabay

Als Ausgleich zur Maut will die Bundesregierung die Kfz-Steuer für Fahrer von besonders schadstoffarmen Pkw senken. Einem entsprechenden Gesetzentwurf hat der Bundesrat in seiner heutigen Plenarsitzung ebenfalls zugestimmt. Für Autofahrer aus dem Ausland soll es Kurzzeitvignetten geben, die im Internet und an Tankstellen erhältlich sind.

Wirtschaftliche Nachteile für Grenzregionen durch Pkw-Maut befürchtet

Gegen die Einführung der Pkw-Maut gewehrt hatten sich vor allem grenznahe Bundesländer wie Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing etwa befürchtet durch die Gebühr „unnötige wirtschaftliche Risiken“ für Einzelhandel und Gastronomie in den Grenzregionen.

„In den Grenzregionen sind die Kunden aus den Nachbarländern existenziell, gerade dort, wo unser Handel auch in preislicher Sicht Wettbewerbsvorteile hat“, so Wissing.