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Plant-for-the-Planet-Gründer: Europäer des Jahres

Felix Finkbeiner, Gründer der Initiative Plant-for-the-Planet, ist „Europäer des Jahres 2015“. Mit dem von den europäischen Ausgaben der Zeitschrift Reader’s Digest vergebenen Titel wird das Engagement des 17-jährigen Schülers gewürdigt, die Erde vor dem Klimakollaps zu retten. 

Plant-for-the-Planet-Gründer Felix Finkbeiner ist „Europäer des Jahres 2015“. Foto: Reader's Digest/Heinz Hess

Plant-for-the-Planet-Gründer jüngster „Europäer des Jahres“

Felix Finkbeiner ist der 20. und mit 17 Jahren zugleich der jüngste „Europäer des Jahres“. Die Initiative „Plant-for-the-Planet“ hat Finkbeiner bereits im Alter von neun Jahren gegründet.

Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2020 eine Billion Bäume zu pflanzen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Bezogen auf die Weltbevölkerung von derzeit rund sieben Milliarden Menschen bedeutet das rund 140 bis 150 Bäume pro Kopf. „So viele zusätzliche Bäume verträgt unsere Erde, ohne dass deswegen Wohngebiete oder landwirtschaftliche Ackerflächen wegfallen, und sie würden ein Viertel des weltweiten CO2-Ausstoßes aufnehmen“, sagt Finkbeiner.

Plant-for-the-Planet: bereits 13 Milliarden Bäume gepflanzt

Anhänger der Initiative haben den Angaben zufolge bislang bereits 13 Milliarden Bäume gepflanzt, was etwa zwei Bäume pro Kopf bedeutet. Weltweit sind für Plant-for-the-Planet inzwischen rund 100.000 Kinder und Jugendliche aktiv. Die Organisation hat elf hauptamtliche Mitarbeiter, die den Angaben zufolge ausschließlich aus Spenden bezahlt werden.

Die Auszeichnung „Europäer des Jahres“ wird jedes Jahr von den europäischen Chefredakteuren der international erscheinenden Zeitschrift Reader’s Digest vergeben und würdigt Menschen, die sich für aktuelle gesellschaftliche Themen engagieren und dabei helfen, das Leben anderer zu verbessern.

Als „Europäer des Jahres“ wurden in der Vergangenheit unter anderem die Kölner Ärztin Dr. Monika Hauser (2011), die traumatisierten Frauen in Kriegsgebieten hilft, und der Wolfsburger Aids-Aktivist Joachim Franz (2009) ausgezeichnet. (me/ts)