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Plantion stellt zukünftige Strategie vor

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Bei der Allgemeinen Mitgliederversammlung der genossenschaftlichen Blumenversteigerung Plantion zogen der Genossenschaftsvorsitzende René Willemsen und Geschäftsführer André van Kruijssen Bilanz. Im Jahr 2020 erwiesen sich Blumen und Pflanzen als solide Produkte, so dass der Jahresumsatz um vier Prozent steigen konnte. Des Weiteren wurden die zukünftigen Strategien vorgestellt, angefangen mit der Erneuerung Versteigerungshalle.

Bei Plantion stellt man die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Foto: Plantion

Umsatzwachstum um vier Prozent in 2020  

Laut eigener Aussage konnte im vergangenen Jahr ein gesundes Umsatzplus von 3,7 Prozent eingefahren werden. Demnach haben sich Blumen und Pflanzen in einer unsicheren und schlechten Zeit als wichtige Quelle des Trostes und der Hoffnung erwiesen. Das Jahr war geprägt von Lockdown, Homeoffice und Ladenschließungen, aber auch von flexiblen und entschlossenen Reaktionen des Handels. Dementsprechend schnell trat eine Erholung beim Handel ein. Durch die Pandemie sei der Anteil der digitalen Einkäufe an der Uhr stark angestiegen. Als die stärksten Monate entpuppten sich März und Dezember, als der Anteil bis zu 30 Prozent betrug. Dieser Effekt hat sich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 fortgesetzt, auch dank des von immer mehr Kunden genutzten Lieferdienstes (TASPO Online berichtete). Man habe die Umsatzsteigerung dank der Preisbildung mit ähnlichen Zahlen wie in den Vorjahren erreicht, heißt es von Seiten der Organisation. Es habe allerdings große Anstrengungen gekostet, ausreichende Mengen auf dem Marktplatz anbieten zu können. Unter anderem deshalb fiel das Ergebnis im Jahr 2020 mit 121.000 Euro niedriger aus als im Jahr 2019 (880.000 Euro).

Auch 2021 begann mit Wachstum

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung gaben Willemsen und van Kruijssen Einblicke in die aktuelle Lage. Demnach habe es in den ersten fünf Monaten 2021 einen starken Umsatzanstieg um rund elf Prozent gegeben. Der Umsatz aus dem digitalen Verkauf habe sich wegen eines starken Anstiegs beim Uhrenvorverkauf nahezu verdoppelt. Und aucch hier sei die Umsatzsteigerung eine Folge der Preisbildung. Es bestehen weiterhin Schwierigkeiten, ausreichende Mengen für die Versteigerungsuhr, das Vermittlungsbüro, das Grünzentrum und den digitalen Marktplatz zu beschaffen, weshalb man Mitglieder ermutige, größere Mengen anzuliefern. Plantion will vor diesem Hintergrund auch in diesem Jahr einige informelle regionale Treffen für Lieferanten stattfinden lassen, um deren Engagement auf dem Markt zu erhöhen.

Strategieplan 2022 bis 2025 soll vorgestellt werden

Doch es wurde nicht nur ein Blick zurückgeworfen, auch die zukünftige Strategie der Versteigerung wurde vorgestellt. Den Anfang mache die Investition in die Versteigerungshalle. Es sollen Kameras installiert werden, die dafür sorgen, dass Uhrenkäufer, die aus der Ferne kaufen, die Karren tatsächlich per Livestream in ihrer Ferneinkaufsanwendung sehen können. Im September sollen zudem die sechs Beamer-Bildschirme an der Uhrenseite durch einen einzigen hochmodernen LED-Bildschirm ersetzt werden. Man wolle Kunden zudem in ihrem lokalen Marketing unterstützen und Inhalte, thematische Blumenkarten und andere Werbematerialien zur Verfügung stellen. Ein detaillierter Strategieplan für den Zeitraum 2022 bis 2025 soll im Laufe des Jahres vorgestellt werden. Man bereite sich auf einen 24/7-Service vor, um einem bedarfsgerechten Ausbau von Dienstleistungen und einem jährlichen Wachstum von 10 Prozent vorzubereiten. Um diese Änderungen möglich zu machen, wird in bessere Kundeneinrichtungen, die Mechanisierung des Vertriebs, den Mehrwert in der Logistik, informative Apps und die Akquisition investiert.

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