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Plantion und FloraHolland: Gespräche statt Klage

Der niederländische Blumen- und Zierpflanzenvermarkter Plantion hat die zum 31. Mai angekündigten gerichtlichen Schritte (siehe TASPO 22/12) gegen FloraHolland ausgesetzt. Statt der angekündigten Einstweiligen Verfügung laufen Gespräche. 

Doch scheint es noch keine Einigung über ein künftiges neues Kooperationsabkommen zu geben (Stand: 5. Juni). Plantion-Generaldirektor André van Kruijssen wird in niederländischen Internet-Meldungen mit dem Hinweis zitiert, FloraHolland habe eine Möglichkeit angedeutet, womit die Selbstständigkeit von Plantion sichergestellt werden soll. In Erwartung von Ergebnissen der Gespräche zwischen den Spitzenvertretern sowie den Juristen der beiden Unternehmen habe sich Plantion entschlossen, die angekündigten gerichtlichen Schritte zu stoppen.

Informationen der niederländischen Fachpresse zufolge dreht sich die Diskussion darum, wie bei Transaktionen zwischen FloraHolland-Mitgliedern und den bei FloraHolland eingeschriebenen Kunden abgerechnet wird, wenn Plantion mit einbezogen ist. Dies sei im alten Kooperationsvertrag nicht eindeutig geklärt. Nach Meinung der FloraHolland-Verantwortlichen müsse in solchen Fällen über FloraHolland abgerechnet werden und es könne nicht noch eine Gebühr durch Plantion geben. (eh)