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Podiumsdiskussion: Der Garten aus einer Hand ist nur im Team zu haben

"Fair statt Foul - Landschaftsgärtner und Landschaftarchitekten bauen Vorurteile ab" nannten die Veranstalter auf der GaLaBau in Nürnberg ihre Podiumsveranstaltung zum zukünftigen Umgang der beiden Berufsgruppen miteinander - oder gegeneinander. Deutlich wurde, dass der Kundenwunsch speziell im Privatgartenbereich nach dem Garten aus einer Hand dazu führt, dass Planung und Ausführung näher zueinander rücken müssen. Die Veranstaltung, zu der die Akademie für Landschaftsbau Weihenstephan und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern geladen hatten, knüpfte an eine erste ähnliche Diskussionsrunde vor zwei Jahren auf der GaLaBau 2004 an. Schon vor zwei Jahren ging es um die Frage: Gehört der Landschaftsarchitekt zu einer aussterbenden Spezie, oder wie wandelt sich sein Aufgabengebiet?

Was deutlich wurde im Vergleich zur Diskussionsrunde vor zwei Jahren: Es wird immer offensichtlicher, dass Planer und Ausführende zunehmend die Notwendigkeit verspüren, sich zusammenzutun, um überleben zu können. Aus dem Kontra muss eine Partnerschaft entstehen, damit sich im Privatbereich der Kunde auf seinen Gartentraum nach einer harmonischen Abwicklung der Planungs- und Bauphase freuen kann. Und im öffentlichen Bereich kann nur ein starkes Team den neuen Auftraggebern in Form von Generalunternehmen ebenbürtig gegenüber treten. Die Details der Diskussion lesen Sie im GaLaBau-Report, der der TASPO 40/06 beiliegt.