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Positive Bilanz: horti-regio auch mit weniger Besuchern als erwartet zufrieden

Bei strahlendem Sonnenschein haben auf der horti-regio 162 Aussteller ihr Angebot von und für Baumschulen am Donnerstag vergangener Woche in Leipheim gezeigt. Mit rund 1.200 Besuchern zieht die Grüne Messe Süddeutschland eine positive Bilanz ihrer siebten Auflage, so die Veranstalter. Im Vorfeld hatten sie jedoch mit deutlich mehr Zuspruch gerechnet und 1.700 Besucher erwartet. 

Besucher der horti-regio 2014 begutachten Zubehör und Maschinen. Foto: Gabriele Friedrich

Ausrichter der Messe war in diesem Jahr erstmals die Süddeutsche Genossenschaft zur Förderung des Absatzes von Gartenbauprodukten SGG (Stuttgart) mit ihrem Vorstand Walther Struve (Künzelsau). Hierin haben sich die folgenden Genossen zusammengeschlossen: Bund deutscher Baumschulen (BdB)-Landesverband Bayern, BdB-Landesverband Württemberg, Regionalgruppe Süd des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS), Regionalgruppe Südwest des BdS, Beratungsdienst Baumschulen Württemberg und der Erzeugerring für Hochbaumschulpflanzen Bayern.

Damit stellt sie sich nach eigenen Angaben breiter und optimiert auf. Das Grundkonzept bleibe jedoch, offen zu sein für Gartenbaubetriebe aus Baden, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Württemberg, für den ganzen Süden Deutschlands.

Bei heißem Sommerwetter präsentierten sich auf dem weitläufigen, 150.000 Quadratmeter großen Gelände der Baumschule Haage in Leipheim Unternehmen aus vielen Bereichen des Gartenbaues, Zubehör, Technik und vor allem Gehölze. Staudenbetriebe und Obstbaumschulen waren zahlreich vertreten. Das vielfältige Angebot verteilte sich auf die Außenbereiche, auf drei Hallen und ein großes Messezelt.

In entspannter Atmosphäre nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich über Sortimente und Neuheiten zu informieren und mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Am späten Nachmittag ließen sich bei einer Technikschau Maschinen und Geräte bei der Arbeit beobachten.

Erstmals ergänzte in diesem Jahr ein Experten-Forum das Messegeschehen. Sieben Fachleute und ihre Institute informierten zu aktuellen Fragen wie Quarantäneschädlinge, autochthone Gehölze oder empfehlenswerte Sortenlisten. Keine Vorträge, sondern anschauliches Material hatten sie mitgebracht und standen während des Messetages für ausführliche Gespräche mit den Besuchern bereit.

Gerne möchte die horti-regio wieder in einen gleichmäßigen Rhythmus kommen, denkbar wäre ein Zwei-Jahres-Turnus, vorzugsweise in den Jahren ohne GaLaBau-Messe in Nürnberg. Doch darüber entscheiden Aussteller und Besucher, die alle befragt wurden. Ihr Votum zählt auch, wenn es dann um eine Entscheidung bereits für das nächste Jahr geht. (fri)

Mehr zur diesjährigen horti-regio lesen Sie in der aktuellen TASPO 30/14.