Praktikumsplätze für junge Gärtner in Japan zu vergeben

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Junge Gärtner zwischen 20 und 30 Jahren können im kommenden Jahr Einblicke in den Gartenbau in Japan gewinnen. Foto: oneinchpunch/Fotolia

Sushi, Karaoke, Mangas oder Geishas – diese Begriffe kommen vielen als erstes in den Sinn, wenn es um „typisch japanisch“ geht. Im „grünen“ Bereich sind unter anderem Bonsai, Ikebana oder kunstvoll angelegte Japan-Gärten hierzulande bekannt. Was den Garten- und GaLaBau sowie die Landwirtschaft im „Land des Lächelns“ darüber hinaus ausmacht, können junge Gärtner und Landwirte 2020 bei einem Praktikum vor Ort erkunden.

Fünf Praktikumsplätze für junge Gärtner und Landwirte

Insgesamt fünf Praktikumsplätze vergibt die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbands (DBV) an junge Berufstätige aus Gartenbau und Landwirtschaft sowie Studierende der entsprechenden Fachrichtungen. Diese können in dem im April startenden und auf sieben oder zwölf Monate ausgelegten Praktikum in Japan Berufserfahrungen in den Bereichen Obst- und Gemüsebau, Zierpflanzenbau, Topfpflanzen-Produktion, Garten- und Landschaftsbau sowie Landwirtschaft (ohne Tierhaltung) sammeln.

„Auslandserfahrungen fördern die fachlichen sowie sprachlichen Kompetenzen und stärken die Persönlichkeit. Kenntnisse internationaler Märkte, kulturelles Wissen und die in einem neuen kulturellen Umfeld erworbene Lebenserfahrung sind häufig sehr bedeutend für den weiteren Berufsweg“, so Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des DBV, zu den positiven Effekten eines Auslandspraktikums.

Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum in Japan

Folgende Voraussetzungen müssen die Bewerber der Ausschreibung zufolge für einen der fünf Praktikumsplätze erfüllen:

  • Alter zwischen 20 und 30 Jahre
  • Ausbildungsabschluss in einem agrarischen Beruf oder vier Semester Studium in einem agrarwissenschaftlichen Studiengang und mindestens sechs Monate Praxiserfahrung
  • Aufgeschlossenheit gegenüber den japanischen Lebens- und Arbeitsverhältnissen
  • Kommunikationsfreude und Bereitschaft zum kulturellen Lernen
  • Beharrlichkeit und Abenteuergeist
  • Flexibilität bezüglich des fachlichen Einsatzgebiets

Die notwendigen Sprachkenntnisse für das Fachpraktikum mit meist familiärer Anbindung bekommen die Praktikanten den Angaben zufolge vorab in einem mehrwöchigen Intensivkurs vermittelt. Mit der japanischen Kultur und Mentalität sollten sich die Bewerber jedoch bereits eigenständig vertraut gemacht haben, wie es in den Ausschreibungsunterlagen der Schorlemer Stiftung heißt.

BMEL unterstützt Japan-Praktikum finanziell

Finanziell unterstützt wird das Programm vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Mit den vom Ministerium bereitgestellten Projektmitteln ist den Angaben zufolge bereits ein Großteil der Kosten für das Japan-Praktikum – Flug bis/ab Tokio, internationale Kranken- und Unfallversicherung, der mehrwöchige Intensiv-Sprachkurs in Deutschland, ein siebentägiger Einführungskurs sowie ein Abschluss-Seminar in Tokio – abgedeckt. Pro Teilnehmer ist lediglich ein Eigenanteil von insgesamt 1.650 Euro fällig.

Bewerbungsschluss für einen der fünf Praktikumsplätze in Japan ist der 6. Dezember 2019. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen können bei Anne Drischel, Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbands, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin, Telefon: 030–31904–288, E-Mail: a.drischel(at)bauernverband.net angefordert werden.

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