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Preis für Entschlüsselung der Rotfäule

Für die Identifikation der Genomsequenz des Rotfäule-Pilzes (Heterobasidion annosum) geht der Alfred-Töpfer-Preis 2009 für Agrar, Forst und Naturschutz an Prof. Dr. Jan Stenlid (S-Uppsala). Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung der Alfred-Töpfer-Stiftung honoriert beispielhafte Forschungs- oder Arbeitsansätze in Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft. Prof. Dr. Stenlid, Professer für Forstpathologie, erforscht seit Jahren die Krankheiten an Bäumen und in Waldbeständen. Die Rotfäule befällt Nadelbäume, von denen Fichten und Douglasien besonders schwer betroffen sind. Zunächst werden die Wurzeln mit dem Wurzelschwamm infiziert, der sich dann zur Rotfäule im Stamm ausweitet. Dadurch entsteht erhebliche Windbruchgefahr und starke Qualitätsminderung des Holzes. Durch die Entschlüsselung des Genoms ist die Entwicklung resistenter Zuchtformen möglich. Der Preis soll am 26. Oktober 2009 in Eberswalde verliehen werden.