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Preise für Heizöl erreichen neuen Tiefststand 2020

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Der Abwärtstrend bei den Heizöl-Preisen hat sich auch im vergangenen Monat weiter fortgesetzt. Wie Technikberater Peter Berwanger gegenüber der TASPO schildert, kostetet der fossile Brennstoff im Oktober nur noch 34 Cent pro Liter.

Bei der sogenannten „Offshore-Gewinnung“ wird Erdöl aus Vorkommen gefördert, die sich unter dem Meer befinden. Foto: Keri Jackson/Pixabay

Liter Heizöl 24 günstiger als im Vorjahr

Damit lag der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL, schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern nochmals um einen Cent niedriger als im August. Darüber hinaus markiert der Oktober-Preis den bisherigen Tiefststand des laufenden Jahres. Verglichen mit dem Preis, der im Oktober 2019 für Heizöl gezahlt werden musste, fällt die Entwicklung noch weitaus drastischer aus – 58 Cent waren damals pro Liter fällig und somit ganze 24 Cent mehr als im gleichen Zeitraum dieses Jahres.

Wärmekosten für Heizöl EL aktuell bei 39,50 Euro je MWh

Die Wärmekosten für Heizöl EL liegen aktuell laut Berwanger bei 39,50 Euro je MWh. Alle Preise und Kosten sind demnach Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde, so der Technikberater.

Entwicklung der Wärmekosten und Strompreise

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau, erstellt in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, können Sie hier als PDF downloaden. Gegenübergestellt werden darin unter anderem die Einkaufspreise und Wärmekosten von Heizöl EL, Erdgas H, Flüssiggas (Propan), Anthrazit Nuss 5, Holzhackschnitzeln und Holzpellets. Ersichtlich ist zudem die langfristige Wärmekosten-Entwicklung im Gartenbau sowie die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen zehn Jahren.

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