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Preise für Heizöl zogen zum Jahresende 2020 deutlich an

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Nachdem die Heizöl-Preise in den vergangenen Monaten beständig sanken und mit 34 Cent pro Liter im Oktober 2020 einen Tiefststand erreicht hatten, zogen die Preise für den flüssigen Brennstoff zum Jahresausklang wieder deutlich an, wie Technikberater Peter Berwanger gegenüber der TASPO darlegt.

Nach monatelanger Talfahrt sind die Preise für Heizöl im Dezember 2020 wieder angestiegen. Foto: Pixabay

Heizöl im Dezember elf Cent teurer als im Vormonat

Waren die Preise für Heizöl bereits im November moderat um zwei Cent auf 36 Cent je Liter angestiegen, wurde im Dezember ein regelrechter Preissprung verzeichnet. Berwanger zufolge lag der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL, schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern im letzten Monat des Jahres 2020 bei 47 Cent pro Liter und damit um ganze elf Cent höher als noch im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2019 war dies allerdings immer noch verhältnismäßig günstig, denn damals mussten für einen Liter Heizöl im Schnitt 58 Cent bezahlt werden.

Wärmekosten für Heizöl EL aktuell bei 54,70 Euro je MWh

Wie Berwanger gegenüber der TASPO weiter ausführt, liegen die Wärmekosten für Heizöl EL aktuell bei 54,70 Euro je MWh. Bei sämtlichen Preisen und Kosten handelt es sich um Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt demnach ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde.

Aktueller Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau als Download

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau, erstellt in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, können Sie hier als PDF downloaden. Gegenübergestellt werden darin unter anderem die Einkaufspreise und Wärmekosten von Heizöl EL, Erdgas H, Flüssiggas (Propan), Anthrazit Nuss 5, Holzhackschnitzeln und Holzpellets. Ersichtlich ist zudem die langfristige Wärmekosten-Entwicklung im Gartenbau sowie die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen zehn Jahren.

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