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Radlader am laufenden Band: Komatsu kündigt neue Serie von Kompaktradladern an

Der Baumaschinenhersteller Komatsu erwartet für das Geschäftsjahr 2007 im Bereich Bau- und Industriemaschinen eine Umsatzsteigerung von 19 Prozent auf dann 19 Milliarden US-Dollar. Wie Wilfried Tschich, Vorstandsmitglied von Komatsu Europe, vor Journalisten in Hannover sagte, sind im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland 3.100 Maschinen verkauft worden. Der Umsatz konnte um zehn Prozentpunkte auf 280 Millionen Euro erhöht werden. Davon entfallen 60 Millionen Euro auf das Ersatzteilgeschäft. Zugelegt hat Komatsu auch beim Marktanteil. Nach Mitteilung von Tschich stieg er, bezogen auf die gesamte Produktpalette, um 0,5 Prozent auf 10,6 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr wird, wie auch beim Umsatz, mit weiter kräftigem Wachstum in Deutschland gerechnet. Europaweit verbuchte der Hersteller in den letzten drei Quartalen vergangenen Jahres ein Plus von 38 Prozent. Die mit 98 Prozent größten Zuwächse gab es in den Ländern der ehemaligen UdSSR. Weltweit stiegen die Umsätze um 23 Prozent. Als Gründe für das starke Wachstum nannte Tschich, der auch Geschäftsführer der Verkaufs- und Serviceorganisation in Deutschland der Komatsu Deutschland GmbH ist, vor allem die nicht so starke Abhängigkeit vom US-Markt, der im vergangenen Jahr um 16 Prozent eingebrochen sei. Er verwies auf das weltweit dicht gespannte Verkaufs- und Servicenetz sowie Fabrikationsstätten in vielen Ländern der Erde. Überrascht worden ist Komatsu, wie auch die gesamte Branche, vom Wachstum in Deutschland. Mit einem Plus von 33 Prozent im Jahr 2006 habe, so Tschich, "keiner in der Branche gerechnet". Ähnliches gelte auch für 2007. Man sei von fünf bis acht Prozent ausgegangen. Geworden seien es aber 18 Prozent. Diese überraschende Entwicklung habe bei Herstellern und Zulieferern zu Material- und Lieferengpässen geführt. Wegen der hohen Fertigungstiefe und den Möglichkeiten der Arbeitsflexibilisierung sei es Komatsu gelungen, die Engpässe auf ein Minimum zu begrenzen und das, so Tschich, "hat uns einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb gebracht". Man arbeite daran, die durchschnittlichen Lieferfristen von sechs bis acht Wochen weiter auf drei Wochen zu verkürzen. Für Mai kündigte Tschich den Verkaufsstart einer neuen Serie von Kompaktradladern mit Schaufelinhalten zwischen 0,7 und 1,8 Kubikmeter an. Außerdem wird auf der Baumaschinenmesse Samoter im italienischen Verona eine ebenfalls neue Serie von Minibaggern mit Einsatzgewichten von zwei bis fünf Tonnen vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen weitere neue Modelle folgen.