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REACH: Branchenlösung angestrebt

Um den Anforderungen der neuen Chemikalienverordnung REACH nachzukommen, gleichzeitig aber den damit verbundenen Aufwand und die sich daraus ergebenden Kosten für die einzelnen Unternehmen möglichst gering zu halten, hat sich der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB, Köln) für eine praktikable Branchenlösung eingesetzt. Diese Branchenlösung sieht vor, eine Stoffdatenbank für die Verbandsmitglieder zu entwickeln und zwar als Vorbereitung auf eine gemeinsame Registrierung eines Stoffes für "alle" Baumärkte. Der Hintergrund dafür: die EU-Verordnung zur Registrierung, Risikobewertung und Zulassung chemischer Stoffe (REACH Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals). Künftig werden etwa 30000 bislang nicht erfasste Chemikalien in einer zentralen Datenbank bei der neu gegründeten Agentur für chemische Stoffe mit Sitz in Helsinki registriert. Die Verordnung tritt am 1. Juni 2007 in Kraft. Ziel ist, verlässliche Informationen über die chemischen Inhaltsstoffe von Handelsprodukten zu sammeln. Die Verantwortung für die Überprüfung der Chemikaliensicherheit liegt bei Herstellern und Importeuren. Die Unternehmen sind verpflichtet, Daten über die von ihnen hergestellten oder eingeführten Stoffe zu gewinnen, die stoffspezifischen Risiken zu prüfen und geeignete Risikomanagement-Maßnahmen zu entwickeln und zu empfehlen. Im Rahmen der Registrierung muss bei der Agentur in Helsinki ein Dossier mit all diesen Informationen eingereicht werden. Den gesamten Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 2007.